Dawn: Eine Reise zu den Anfängen des Sonnensystems

Dawn: Eine Reise zu den Anfängen des Sonnensystems

Aktuelle Nachrichten

Nach mehr als elf Jahren im All ist die Kommunikation zur NASA-Raumsonde Dawn wie erwartet abgerissen. Der Treibstoff ist endgültig verbraucht; die operative Mission ist zu Ende.  

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Interview mit Dr. Andreas Nathues vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung, Leiter des Kamerateams der Weltraummission Dawn, zum bevorstehenden Ende der Mission.

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Die NASA-Raumsonde Dawn sendet erste Bilder aus ihrer tiefsten Umlaufbahn um den Zwergplaneten Ceres. Sie zeigen Teile des Occator-Kraters so detailreich wie nie zuvor.  

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Die letzten Monate der Mission am Zwergplaneten Ceres sollen Aufnahmen aus weniger als 50 Kilometern Höhe liefern.

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In hochaufgelösten Aufnahmen des Occator Kraters finden sich Anzeichen lang-anhaltender geologischer Aktivität.

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Die Kameras der Raumsonde Dawn entdecken gefrorenes Wasser im nördlichen Polargebiet von Ceres. Trotz fehlender Atmosphäre kann es in den extremen Kältefallen Äonen überdauern.

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Dawn: Aufbruch zu neuen Höhen

18. November 2016
Raumsonde Dawn ist unterwegs in eine neue Umlaufbahn und fängt Aufnahme vom Occator Krater ein. mehr

Die NASA-Raumsonde Dawn erlaubt einen Blick unter die Oberfläche von Ceres. Der Zwergplanet enthält große Mengen gefrorenes Wasser und war noch in der jüngeren Vergangenheit geologisch aktiv.

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Jüngste Ergebnisse über den Zwergplaneten Ceres

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Die NASA-Raumsonde Dawn liefert hochaufgelöste Bilder des Zwergplaneten Ceres.

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Der Occator-Krater auf der Oberfläche des Zwergplaneten Ceres ist aktiv. Daten der NASA-Raumsonde Dawn liefern Hinweise auf gefrorenes Wasser, das von dort verdampft. mehr
Erste umfassende Ansichten der Nord- und Südpolregion des Zwergplaneten Ceres haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Göttingen aus Aufnahmen der NASA-Raumsonde Dawn zusammengesetzt. mehr
Auf dem European Planetary Science Congress in Nantes zeigen Forscher neue Ergebnisse der Dawn-Mission. mehr

Steiler als die Eiger-Nordwand

9. September 2015
Der hellste Fleck auf der Oberfläche von Ceres liegt inmitten eines Kraters mit zum Teil bis zu 2000 Meter hohen Wänden. Das zeigen neue Aufnahmen des Zwergplaneten. mehr
Drei Tage nach der Ankunft der NASA-Raumsonde Dawn in einer Umlaufbahn nur 4400 Kilometer über der Oberfläche des Zwergplaneten Ceres hat das wissenschaftliche Kamerasystem an Bord die ersten Aufnahmen aus der neuen Beobachtungsposition eingefangen. Erstmals seit mehreren Wochen lag nun auch wieder der hellste Fleck auf der Nordhalbkugel im Gesichtsfeld der Kamera. mehr

Ein Flug über Ceres

8. Juni 2015
Die NASA-Raumsonde Dawn hat ihren neuen Beobachtungsposten 4400 Kilometer oberhalb des Zwergplaneten Ceres erreicht. Bereits am 3. Juni schwenkte das Raumschiff in die neue Umlaufbahn ein. Das Video, das heute veröffentlicht wurde, basiert auf insgesamt 80 Aufnahmen, die das wissenschaftliche Kamerasystem an Bord im April und Mai eingefangen hat. mehr

Schrammen auf Ceres

28. Mai 2015
Letzter Zwischenstopp bevor die NASA-Raumsonde Dawn am 6. Juni ihrer neue Umlaufbahn nur 4400 Kilometer über der Oberfläche des Zwergplaneten Ceres erreicht: Am 23. Mai öffnete das Kamerasystem an Bord der Sonde seine Augen, um neue Bilder einzufangen. mehr
Volle Sicht auf Ceres

Volle Sicht auf Ceres

11. Mai 2015
Die NASA-Raumsonde Dawn ist erneut auf Annäherungskurs: Seit dem 9. Mai steuert das Raumschiff eine neue Umlaufbahn nur 4400 Kilometer über der Oberfläche des größten Körpers im Asteroidengürtel an. Kurz vor Beginn des mehrwöchigen Manövers hat das Kamerasystem an Bord der Sonde neue Bilder des Zwergplaneten eingefangen.

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Es waren eine Ankunft und ein Abschied zugleich: Als die NASA-Raumsonde Dawn am 6. März dieses Jahres Ceres nach zweieinhalbjährigem Flug durch den Asteroidengürtel endlich erreichte, versank der kugelrunde Zwergplanet zunächst im Dunkel. Fünf lange Wochen lang. Jetzt ist Ceres wieder zu sehen. Fotos von Mitte April erlauben einen ersten Blick auf den Nordpol des Zwergplaneten. mehr
Zwergplanet Ceres in Farbe
Die Oberflächenzusammensetzung des Zwergplaneten Ceres ist deutlich abwechslungsreicher als das bloße Auge erkennen lässt. Dies deutet auf eine bewegte Vergangenheit des etwa 950 Kilometer großen Körpers, den die NASA-Raumsonde Dawn am 6. März dieses Jahres erreichte. mehr
Angekommen! Dawn erreicht Ceres
Um 14.36 Uhr Mitteleuropäischer Zeit ging das Signal in der Bodenstation ein: Die NASA-Raumsonde Dawn wurde vom Schwerefeld des Zwergplaneten Ceres eingefangen – und ist damit das erste Raumschiff in der Geschichte, das nacheinander in eine Umlaufbahn um zwei verschiedene planetare Körper eingetreten ist. mehr
Rundum-Überwachung von Ceres beginnt
Ist Zwergplanet Ceres ein unveränderlicher, toter Brocken? Oder finden sich auf seiner Oberfläche Anzeichen geologischer Aktivität? Diesen Fragen wird die NASA-Raumsonde Dawn in den nächsten Monaten nachspüren. Am kommenden Freitag, 6. März 2015, fängt das Schwerefeld des Zwergplaneten das Raumschiff ein und wird es in den folgenden Wochen auf eine Umlaufbahn lenken.
Neue Ansichten des Zwergplaneten Ceres
Mal eher abgeflacht, mal mit markantem Zentralberg in der Mitte – jüngste Aufnahmen von Ceres zeigen die ganze Vielfalt der Kraterformen auf dem Zwergplaneten, den die NASA-Raumsonde Dawn derzeit anfliegt. Dieses Bild entstand am 19. Februar 2015 aus einer Entfernung von 46000 Kilometern. mehr
Ceres: Steilhang und Strahlenkranz
Nur noch etwa 55000 Kilometer trennen die NASA-Raumsonde Dawn vom Zwergplaneten Ceres. Die jüngsten Aufnahmen, die am 12. Februar aus einer Entfernung von etwa 80000 Kilometern entstanden, bilden erstmals auch die Seite des Zwergplaneten ab, die Dawn bisher noch nicht beobachten konnte.
Neue Bilder von Ceres

Neue Bilder von Ceres

27. Januar 2015
Neue Aufnahmen des Zwergplaneten Ceres zeigen mehrere helle Flecke auf seiner Oberfläche sowie einen eindrucksvollen Krater mit Zentralberg.
Dawn: Riesige Krater und ein heller Fleck
Ausgedehnte Kraterlandschaften und ein auffälliger heller Fleck zeigen sich auf aktuellen Aufnahmen der NASA-Raumsonde Dawn, die derzeit den Zwergplaneten Ceres ansteuert und nun aus einer Entfernung von etwa 237.000 Kilometern abgelichtet hat. Die jüngsten Bilder, die am 25. Januar aufgenommen wurden, bieten eine räumliche Auflösung von etwa 22 Kilometern pro Pixel und übertreffen in diesem Wert erstmals auch ältere Bilder des Weltraumteleskops Hubble.
Dawn: Das Ziel vor Augen

Dawn: Das Ziel vor Augen

19. Januar 2015
Die Entdeckungsreise der NASA-Raumsonde Dawn im Asteroidengürtel geht in die zweite Runde: Nach einem mehr als einjährigen Aufenthalt am Asteroiden Vesta und einer fast zweieinhalbjährigen Weiterreise durchs All befindet sich Dawn nun im Anflug auf den Kleinplaneten Ceres. Aktuelle Aufnahmen, die mithilfe des Kamerasystems an Bord gelangen, übertreffen in ihrer Detailschärfe bereits jetzt alle bisher bekannten Bilder von Ceres und enthalten erste Hinweise auf Oberflächenstrukturen.
Dawn: Erster Blick auf eine neue Welt
Mehr als 413 Millionen Kilometer entfernt von der Sonne, mitten im Asteroidengürtel zwischen den Umlaufbahnen von Mars und Jupiter, zieht ein seltsamer Körper seine Bahnen: Ceres, der größte Asteroid im Sonnensystem. Im Frühjahr 2015 kommt die NASA-Raumsonde Dawn an dieser geheimnisvollen Welt an. Bereits jetzt aus einer Entfernung von etwa 1,2 Millionen Kilometern hat das Kamerasystem von Dawn einen Blick auf das entfernte Ziel geworfen.
Vestas Geschichte in Stein
Gesteine erzählen eine Geschichte: Da jedes Mineral nur unter bestimmten Bedingungen entsteht, gewähren sie einen Einblick in die Entwicklung des Körpers, auf dem sie gefunden werden. Wissenschaftler des MPS haben nun begonnen, dem dunklen Material auf dem Protoplaneten Vesta diese Geschichte zu entlocken. Mit Hilfe des wissenschaftlichen Kamerasystems an Bord der NASA-Raumsonde Dawn ist es erstmals gelungen, mit Serpentin einen mineralischen Bestandteil nachzuweisen.
Vestas verborgene Reize

Vestas verborgene Reize

18. Dezember 2013
Manche Schönheit offenbart sich erst auf den zweiten Blick. Ein solcher Fall ist auch der Protoplanet Vesta, den die NASA-Raumsonde Dawn von Juli 2011 bis August 2012 umkreiste. Wissenschaftler des MPS haben nun die Daten des bordeigenen Kamerasystems neu ausgewertet. In ihren Bildern zeigen sich nicht nur geologische Strukturen, die für das bloße Auge unsichtbar sind, in bisher unerreichter Detailschärfe. Auch Landschaften von unvergleichlicher Schönheit treten klar hervor.
Kohlenstoff in Vestas Kratern
Vesta hat eine bewegte Vergangenheit: Aufnahmen der Framing Camera an Bord der NASA-Raumsonde Dawn zeigen zwei gewaltige Krater auf der Südseite des Himmelskörpers. Wissenschaftler unter Leitung des MPS konnten nun zeigen, dass die beiden kosmischen Brocken, die die Südseite der Vesta erschütterten, kohlenstoffhaltiges Material mitbrachten. Ähnliche Ereignisse könnten auch die inneren Planeten des Sonnensystems mit Kohlenstoff versorgt haben.
Lebe wohl, Vesta!

Lebe wohl, Vesta!

30. August 2012
Etwa ein Jahr nach ihrer Ankunft am Asteroiden Vesta bereitet sich die Raumsonde Dawn der amerikanischen Weltraumbehörde NASA jetzt auf ihren Abflug vor. Die Sonde wird am Mittwoch, 5. September (MESZ), die Umlaufbahn um den Asteroiden Vesta verlassen; einen letzten Blick auf ihr Fotomotiv der vergangenen Monate hat das wissenschaftliche Kamerasystem an Bord, das Forscher unter Leitung des MPS entwickelt und gebaut haben, bereits am 26. August um 17:21 geworfen.
Farbige Ansichten eines Ur-Planeten
Die Kameras der NASA-Raumsonde Dawn helfen die Geheimnisse des Asteroiden Vesta zu lüften. Die Farbbilder bestätigen: Vesta ist ein Relikt aus der Frühzeit des Sonnensystems. Denn der überraschend heterogene Himmelskörper ähnelt mehr einem Planeten als einem primitiven Asteroiden. Von ihren aktuellen Ergebnissen berichten Forscher des MPS in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Science.
Vesta in Farbe

Vesta in Farbe

16. September 2011
Nachdem das Kamerasystem an Bord der NASA-Raumsonde Dawn seit August hochaufgelöste Bilder der Oberfläche des Asteroiden Vesta liefert, haben Forscher des MPS nun erste Falschfarbenkarten des Asteroiden erstellt. Die Oberflächenmerkmale, die erst durch das Betrachten durch die verschiedenen Farbfilter des Kamerasystems sichtbar werden, sollen dazu beitragen, Aufschluss über mineralogische Zusammensetzung und genaue Oberflächenbeschaffenheit zu geben.
Vesta hat zwei Gesichter

Vesta hat zwei Gesichter

1. August 2011
Vesta scheint zweigeteilt: Die ersten detailreichen Aufnahmen der Oberfläche zeigen auf der Nordhalbkugel des Asteroiden viele Krater, im Süden dagegen deutlich weniger. Die Bilder wurden vom Kamerasystem an Bord der Raumsonde Dawn aufgenommen, das Wissenschaftler unter Leitung des MPS entwickelt und gebaut hatten. Dawn war am 16. Juli in eine Umlaufbahn um Vesta eingeschwenkt und ist somit die erste Mission, die einen Körper des Asteroidengürtels über einen längeren Zeitraum erforscht.
Erste hochaufgelöste Bilder des Asteroiden Vesta
Die ersten hochaufgelösten Bilder des Asteroiden Vesta offenbaren erstmals vielfältige Oberflächenstrukturen und deuten auf eine Art Zweiteilung des Asteroiden hin: Während die Nordhalbkugel mit zahlreichen Kratern übersät ist, sind diese auf der Südhalbkugel in geringerer Anzahl zu finden. Die Bilder wurden vom Kamerasystem an Bord der NASA-Raumsonde Dawn aufgenommen, das unter Leitung des MPS entwickelt und gebaut wurde.
In sanften Schüben zu Vesta
Die Raumsonde Dawn ist vergangene Woche in eine Bahn um den Kleinplaneten Vesta eingeschwenkt. Der Kleinplanet ist 2,3-mal weiter von der Sonne entfernt als die Erde. Um ihn zu erreichen, nutzte Dawn die Kraft der Gravitation. Und ein Ionentriebwerk.
Vorstoß zum letzten Protoplaneten
Nach fast vier Jahren Flug hat die Raumsonde Dawn den Kleinplaneten Vesta erreicht. Mit den beiden Bordkameras sitzen Max-Planck-Wissenschaftler bei der Erforschung des Asteroiden in der ersten Reihe. Es geht um eine Zeitreise zu den Ursprüngen des Sonnensystems.
Die Gesichter der Vesta

Die Gesichter der Vesta

23. Juni 2011
Obwohl noch etwa 189.000 Kilometer vom Asteroiden Vesta entfernt zeigen die jüngsten Bilder des Kamerasystems an Bord der NASA-Raumsonde Dawn eine äußerst abwechslungsreiche Oberflächenstruktur.
Vesta nimmt Gestalt an

Vesta nimmt Gestalt an

13. Juni 2011
Dem Kamerasystem an Bord der NASA-Raumsonde Dawn, die sich derzeit im Anflug auf den Asteroiden Vesta befindet, gelingen zunehmend detailliertere Aufnahmen des Himmelskörpers. Die jüngsten Bilder, die am 1. Juni entstanden sind und die Forscher des MPS jetzt ausgewertet haben, lassen bereits schemenhaft den bekannten, gewaltigen Krater auf Vestas Südseite erkennen. Zudem ist auf den Bildern ein dunkler Fleck in der Äquatorialregion zu sehen.
Land in Sicht! Ein erster Blick auf den Asteroiden Vesta
Nach einer dreieinhalbjährigen Flugzeit hat das Kamerasystem an Bord der NASA-Raumsonde Dawn das erste Bild des Zielasteroiden Vesta geschossen. Als leuchtender, runder Fleck setzt sich der Protoplanet von dem hellen Sternenhintergrund ab. In dieser frühen Anflugphase dient das Bild, das aus einer Entfernung von 1,2 Millionen Kilometern entstand, in erster Linie der Navigation.
Der Endspurt zum Asteroiden Vesta hat begonnen
Nur noch weniger als drei Monate Flugzeit und etwa 1,2 Millionen Kilometer trennen die Raumsonde Dawn der amerikanischen Weltraumagentur NASA von ihrem ersten wissenschaftlichem Ziel: dem Asteroiden Vesta, der jenseits der Umlaufbahn des Mars im so genannten Asteroidengürtel um die Sonne kreist. Die Mission ist in ihre offizielle Anflugphase eingetreten. Die Weltraumkameras an Bord werden von Wissenschaftlern des MPS betrieben.
Dawn öffnet die Augen

Dawn öffnet die Augen

11. März 2011
Nach einer etwa halbjährigen Ruhephase hat das Kamerasystem an Bord der NASA-Raumsonde Dawn in den vergangenen Tagen wieder einen Blick ins All gewagt. Die Tests, welche Wissenschaftler des MPS durchführten, sind Teil der Vorbereitungen auf die Ankunft der Raumsonde am Asteroiden Vesta Ende Juli dieses Jahres. „Das Kamerasystem funktioniert einwandfrei; die Generalprobe war ein voller Erfolg“, urteilt Dr. Andreas Nathues, Leiter des Kamerateams.
Vestas innere Werte

Vestas innere Werte

6. Januar 2011
Eine neue Art von Asteroid haben Forscher von der University of North Dakota und aus dem Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung entdeckt. Die mineralogische Zusammensetzung des Körpers 1999 TA10 deutet darauf hin, dass er nicht wie viele andere Asteroiden aus der äußeren Gesteinskruste, sondern aus dem Innern des Mutterasteroiden Vesta stammt. Ein Asteroid mit dieser Zusammensetzung war bisher unbekannt. (Icarus, in press, online veröffentlicht am 5. Dezember 2010)
Mars-Aufnahmen im Vorbeiflug

Mars-Aufnahmen im Vorbeiflug

23. Februar 2009
Das deutsche Kamerasystem an Bord der NASA-Sonde DAWN, das unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS) im niedersächsischen Katlenburg-Lindau entwickelt wurde, hat seine Feuertaufe bestanden. Beim Vorbeiflug der Sonde am Mars am vergangenen Mittwoch, 18. Februar, hat das Instrument detaillierte Bilder von der Oberfläche des roten Planeten aufgenommen.
Generalprobe im All

Generalprobe im All

Nach 17-monatigem Flug durchs All steht der NASA-Raumsonde Dawn am Mittwoch, 18. Februar, eine Abwechslung bevor: Um Geschwindigkeit aufzunehmen und den Kurs zu korrigieren, fliegt die Sonde in einem Gravitationsmanöver dicht am Mars vorbei. Für das Kamerasystem an Bord  ist dies die Generalprobe. Bis die Sonde 2011 ihr erstes wissenschaftliches Ziel, den Asteroiden Vesta, erreicht, wird es keine vergleichbare Trainingsmöglichkeit für das Präzisionsinstrument mehr geben. 
Mission Dawn - neuer Starttermin

Mission Dawn - neuer Starttermin

Ab dem 26. September 2007 wird die Raumsonde Dawn an Bord einer dreistufigen Delta II-7925H Trägerrakete vom amerikanischen Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida ihre Reise zur Erforschung der Asteroiden Vesta und Ceres antreten. Es ist das erste Mal, dass dieselbe Sonde an zwei verschiedenen Körpern des Sonnensystems in eine Umlaufbahn einschwenken wird. Und es ist das erste Mal, dass auf einer NASA-Mission in die Tiefen des Sonnensystems keine amerikanische Kamera verwendet wird.
MPS Kameras mit der NASA Discovery Mission DAWN unterwegs zu den Asteroiden Vesta und Ceres

MPS Kameras mit der NASA Discovery Mission DAWN unterwegs zu den Asteroiden Vesta und Ceres

Es ist das erste Mal, dass ein und dieselbe Sonde an zwei verschiedenen Körpern des Sonnensystems in eine Umlaufbahn einschwenken wird. Und es ist das erste Mal, dass auf einer NASA-Mission in die Tiefen des Sonnensystems keine amerikanische Kamera verwendet wird: Denn die beiden baugleichen Aufnahmesysteme an Bord von Dawn entstanden am MPS in Zusammenarbeit mit dem DLR und dem IDA.

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