Forschungsgegenstand des Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung ist unsere kosmische Heimat: das Sonnensystem mit seinen Planeten und Monden, Kometen und Asteroiden sowie der Sonne. Ziel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist es, die Vorgänge im Sonnensystem in Modellen zu beschreiben und am Computer zu simulieren. Zudem werden Instrumente entwickelt und gebaut, die diese Körper aus dem Weltall untersuchen. Das Institut ist an zahlreichen Weltraummissionen beteiligt. Mehr Infos.

Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung

Forschungsgegenstand des Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung ist unsere kosmische Heimat: das Sonnensystem mit seinen Planeten und Monden, Kometen und Asteroiden sowie der Sonne. Ziel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist es, die Vorgänge im Sonnensystem in Modellen zu beschreiben und am Computer zu simulieren. Zudem werden Instrumente entwickelt und gebaut, die diese Körper aus dem Weltall untersuchen. Das Institut ist an zahlreichen Weltraummissionen beteiligt. Mehr Infos.

Das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung nimmt die aktuelle Risikolage auf Grund des Coronavirus SARS-CoV-2 sehr ernst. Weiterhin ist es das oberste Ziel des Instituts, sowohl das Ansteckungsrisiko für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu minimieren, als auch generell dazu beizutragen, dass sich das Virus möglichst wenig verbreitet. Lesen Sie hier mehr über aktuelle Maßnahmen und Einschränkungen.

Das MPS in Zeiten von Corona: Aktueller Stand

Das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung nimmt die aktuelle Risikolage auf Grund des Coronavirus SARS-CoV-2 sehr ernst. Weiterhin ist es das oberste Ziel des Instituts, sowohl das Ansteckungsrisiko für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu minimieren, als auch generell dazu beizutragen, dass sich das Virus möglichst wenig verbreitet.
Lesen Sie hier mehr über aktuelle Maßnahmen und Einschränkungen.

Die Aktivität der Sonne schwankt in einem elfjährigen Rhythmus. Seit Langem rätseln Wissenschaftler, was hinter diesem Zyklus steckt. Er muss mit den Plasmaströmen unter der „Haut“ des Sterns zusammenhängen. Wissenschaftlern unter Leitung des MPS ist es jetzt gelungen, das bisher umfassendste Bild dieser Plasmaströme in Nord-Süd-Richtung zu zeichnen. Die Forschenden finden eine bemerkenswert einfache Strömungsgeometrie: Das Plasma beschreibt in jeder Sonnenhemisphäre einen einzigen Umlauf, der 22 Jahre dauert.

Rätsel um Sonnenzyklus erhellt

Die Aktivität der Sonne schwankt in einem elfjährigen Rhythmus. Seit Langem rätseln Wissenschaftler, was hinter diesem Zyklus steckt. Er muss mit den Plasmaströmen unter der „Haut“ des Sterns zusammenhängen. Wissenschaftlern unter Leitung des MPS ist es jetzt gelungen, das bisher umfassendste Bild dieser Plasmaströme in Nord-Süd-Richtung zu zeichnen. Die Forschenden finden eine bemerkenswert einfache Strömungsgeometrie: Das Plasma beschreibt in jeder Sonnenhemisphäre einen einzigen Umlauf, der 22 Jahre dauert.

Die japanische Weltraumagentur JAXA hat die Weltraummission Solar-C offiziell genehmigt. Der Forschungssatellit soll Mitte der 2020er Jahre abheben und aus dem Weltall ein hochauflösendes Spektrometer auf die Sonne richten und die bisher aufschlussreichsten Messdaten aus den heißen, äußeren Schichten der Sonne liefern. Das MPS ist seit Beginn an Planung und Entwicklung der Mission beteiligt und hat eine wichtige Rolle dabei gespielt, den aktuellen Meilenstein zu erreichen.

Startschuss für Solar-C

Die japanische Weltraumagentur JAXA hat die Weltraummission Solar-C offiziell genehmigt. Der Forschungssatellit soll Mitte der 2020er Jahre abheben und aus dem Weltall ein hochauflösendes Spektrometer auf die Sonne richten und die bisher aufschlussreichsten Messdaten aus den heißen, äußeren Schichten der Sonne liefern. Das MPS ist seit Beginn an Planung und Entwicklung der Mission beteiligt und hat eine wichtige Rolle dabei gespielt, den aktuellen Meilenstein zu erreichen.

Dr. Jürgen Röttger, ehemaliger Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Aeronomie (heute: Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung), Wegbereiter der Atmosphären-forschungsanlage SOUSY und langjähriger Direktor des internationales Forschungsverbundes EISCAT, ist am 31. Mai 2020 verstorben. Mit Jürgen Röttger verlieren das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung und die wissenschaftliche Gemeinde einen visionären Wegbereiter, leidenschaftlichen Forscher und guten Freund.

Trauer um
Dr. Jürgen Röttger

Dr. Jürgen Röttger, ehemaliger Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Aeronomie (heute: Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung), Wegbereiter der Atmosphären-forschungsanlage SOUSY und langjähriger Direktor des internationales Forschungsverbundes EISCAT, ist am 31. Mai 2020 verstorben.
Mit Jürgen Röttger verlieren das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung und die wissenschaftliche Gemeinde einen visionären Wegbereiter, leidenschaftlichen Forscher und guten Freund.



Forschungsabteilungen


Sonne und Heliosphäre

Forschungsinhalte der Abteilung sind das Sonneninnere, die Sonnenatmosphäre, das solare Magnetfeld, die Heliosphäre und das interplanetare Medium sowie Strahlung und energiereiche Teilchen von der Sonne. Die Abteilung leitet die Ballonmission Sunrise, ein ballongetragenes Observatorium, das die Sonne aus einer Flughöhe von etwa 35 km untersucht. Neben zahlreichen weiteren Beteiligungen an Weltraummissionen trägt die Abteilung maßgeblich zur ESA-Mission Solar Orbiter bei.

Planeten und Kometen

Die Abteilung untersucht das Innere, die Oberflächen, Atmosphären, Ionosphären und Magnetosphären der Planeten, deren Ringe und Monde, sowie Kometen und Asteroiden. Zu den wichtigsten Weltraummissionen, zu denen die Abteilung aktuell beiträgt oder beigetragen hat, zählen die ESA-Missionen JUICE ins Jupitersystem, BepiColombo zum Merkur und Rosetta zum Kometen Churyumov-Gerasimenko sowie die NASA-Missionen InSight zum Mars und Dawn zum Asteroidengürtel.

Innere der Sonne und der Sterne

Helioseismologie und Asteroseismologie sind Methoden, die die Schwingungen der Sonne und Sterne nutzen, um ihre innere Struktur und Dynamik zu erforschen. Damit können wir die Theorie der Sternenstruktur und -evolution überprüfen und weiterentwickeln, und dadurch einem Verständnis des solaren und stellaren Magnetismus näherkommen. Die Abteilung beherbergt das Deutsche Datenzentrum der NASA-Mission Solar Dynamics Observatory, und bereitet die Einrichtung des Datenzentrums für ESA’s Exoplaneten-Mission PLATO vor.

Auf einen Blick


International Office

Auf den Seiten des International Office finden neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Gäste Informationen für den Aufenthalt in Göttingen und am Institut.

IMPRS

Graduiertenschule: International Max Planck Research School for Solar System Science at the University of Göttingen.

Mitarbeiter am MPS

Verzeichnis aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Aktuelles


Nachrichten

Rätsel um Sonnenzyklus erhellt

25. Juni 2020

Die Aktivität der Sonne schwankt in einem etwa elfjährigen Rhythmus, was sich unter anderem in der Häufigkeit von Sonnenflecken zeigt. Eine vollständige magnetische Periode dauert 22 Jahre. Seit langem rätseln die Wissenschaftler, was hinter diesem ...

Startschuss für Solar-C

23. Juni 2020

Die japanische Weltraumagentur JAXA hat die Weltraummission Solar-C offiziell genehmigt. Der Forschungssatellit soll Mitte der 2020er Jahre abheben und aus dem Weltall ein hochauflösendes Spektrometer, das extrem kurzwelliges ultraviolettes Licht ...

Trauer um Dr. Jürgen Röttger

23. Juni 2020

Dr. Jürgen Röttger, ehemaliger Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Aeronomie (heute: Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung), Wegbereiter der Atmosphärenforschungsanlage SOUSY (SOUnding SYstem for atmospheric structure and dynamics) und ...

Solar Orbiter erreicht erstes Perihel

15. Juni 2020

Die ESA-Raumsonde Solar Orbiter hat heute den sonnennächsten Punkt ihrer aktuellen Umlaufbahn um die Sonne erreicht. Nur etwa 77 Millionen Kilometer trennten die Sonde von unserem Zentralgestirn. Das ist etwas mehr als die Hälfte des Abstandes ...

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