Forschungsgegenstand des Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung ist unsere kosmische Heimat: das Sonnensystem mit seinen Planeten und Monden, Kometen und Asteroiden sowie der Sonne. Ziel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist es, die Vorgänge im Sonnensystem in Modellen zu beschreiben und am Computer zu simulieren. Zudem werden Instrumente entwickelt und gebaut, die diese Körper aus dem Weltall untersuchen. Das Institut ist an zahlreichen Weltraummissionen beteiligt. Mehr Infos.

Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung

Forschungsgegenstand des Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung ist unsere kosmische Heimat: das Sonnensystem mit seinen Planeten und Monden, Kometen und Asteroiden sowie der Sonne. Ziel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist es, die Vorgänge im Sonnensystem in Modellen zu beschreiben und am Computer zu simulieren. Zudem werden Instrumente entwickelt und gebaut, die diese Körper aus dem Weltall untersuchen. Das Institut ist an zahlreichen Weltraummissionen beteiligt. Mehr Infos.
Vor wahrscheinlich etwa 11,5 Milliarden Jahren ist die Zwerggalaxie Gaia-Enceladus mit der Milchstraße kollidiert. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forscherteam, zu dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des MPS gehören, und legt damit eine völlig neue Art der zeitlichen Einordnung des Ereignisses vor. Erstmals nutzten die Forscherinnen und Forscher für die Datierung einen einzelnen Stern, der von der Kollision betroffen war, als Hinweisgeber. Die Forschergruppe berichtet von ihren Ergebnissen in der Fachzeitschrift Nature Astronomy.

Galaxien-Crash datiert

Vor wahrscheinlich etwa 11,5 Milliarden Jahren ist die Zwerggalaxie Gaia-Enceladus mit der Milchstraße kollidiert. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forscherteam, zu dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des MPS gehören, und legt damit eine völlig neue Art der zeitlichen Einordnung des Ereignisses vor. Erstmals nutzten die Forscherinnen und Forscher für die Datierung einen einzelnen Stern, der von der Kollision betroffen war, als Hinweisgeber. Die Forschergruppe berichtet von ihren Ergebnissen in der Fachzeitschrift Nature Astronomy.
Die Amerikanische Geophysikalische Union hat MPS-Direktor Prof. Dr. Ulrich R. Christensen die Inge-Lehmann-Medaille verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die AGU die herausragenden Beiträge Christensens zum Verständnis der dynamischen Prozesse im Erdmantel und im Erdkern. Seine Arbeiten haben entscheidend zu einem detaillierten und realistischen Bild der Vorgänge im Erdkern beigetragen, die das Magnetfeld der Erde erzeugen.

Inge-Lehmann-Medaille für Prof. Dr. Ulrich Christensen

Die Amerikanische Geophysikalische Union hat MPS-Direktor Prof. Dr. Ulrich R. Christensen die Inge-Lehmann-Medaille verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die AGU die herausragenden Beiträge Christensens zum Verständnis der dynamischen Prozesse im Erdmantel und im Erdkern. Seine Arbeiten haben entscheidend zu einem detaillierten und realistischen Bild der Vorgänge im Erdkern beigetragen, die das Magnetfeld der Erde erzeugen.

Zwischen der Oberfläche der Sonne und ihrer äußeren Atmosphäre liegt die Chromosphäre: eine etwa 2000 Kilometer dicke Schicht aus wenige tausend Grad heißem Plasma. Allgegenwärtig in dieser Schicht sind langgezogene Plasmaströme, so genannte Spikulen. Diese Strukturen entstehen durch Wechselwirkungen im komplexen Magnetfeld der Sonne, wie Wissenschaftler unter Beteiligung des MPS jetzt in der Fachzeitschrift Science berichten. Zudem versorgen die Spikulen die äußere Sonnenatmosphäre mit Energie und tragen so zu ihren gigantischen Temperaturen von einigen Millionen Grad bei.

Die langen Finger der Sonne

Zwischen der Oberfläche der Sonne und ihrer äußeren Atmosphäre liegt die Chromosphäre: eine etwa 2000 Kilometer dicke Schicht aus wenige tausend Grad heißem Plasma. Allgegenwärtig in dieser Schicht sind langgezogene Plasmaströme, so genannte Spikulen. Diese Strukturen entstehen durch Wechselwirkungen im komplexen Magnetfeld der Sonne, wie Wissenschaftler unter Beteiligung des MPS jetzt in der Fachzeitschrift Science berichten. Zudem versorgen die Spikulen die äußere Sonnenatmosphäre mit Energie und tragen so zu ihren gigantischen Temperaturen von einigen Millionen Grad bei.

Forschungsabteilungen


Sonne und Heliosphäre

Forschungsinhalte der Abteilung sind das Sonneninnere, die Sonnenatmosphäre, das solare Magnetfeld, die Heliosphäre und das interplanetare Medium sowie Strahlung und energiereiche Teilchen von der Sonne. Die Abteilung leitet die Ballonmission Sunrise, ein ballongetragenes Observatorium, das die Sonne aus einer Flughöhe von etwa 35 km untersucht. Neben zahlreichen weiteren Beteiligungen an Weltraummissionen trägt die Abteilung maßgeblich zur ESA-Mission Solar Orbiter bei.

Planeten und Kometen

Die Abteilung untersucht das Innere, die Oberflächen, Atmosphären, Ionosphären und Magnetosphären der Planeten, deren Ringe und Monde, sowie Kometen und Asteroiden. Zu den wichtigsten Weltraummissionen, zu denen die Abteilung aktuell beiträgt oder beigetragen hat, zählen die ESA-Missionen JUICE ins Jupitersystem, BepiColombo zum Merkur und Rosetta zum Kometen Churyumov-Gerasimenko sowie die NASA-Missionen InSight zum Mars und Dawn zum Asteroidengürtel.

Innere der Sonne und der Sterne

Helioseismologie und Asteroseismologie sind Methoden, die die Schwingungen der Sonne und Sterne nutzen, um ihre innere Struktur und Dynamik zu erforschen. Damit können wir die Theorie der Sternenstruktur und -evolution überprüfen und weiterentwickeln, und dadurch einem Verständnis des solaren und stellaren Magnetismus näherkommen. Die Abteilung beherbergt das Deutsche Datenzentrum der NASA-Mission Solar Dynamics Observatory, und bereitet die Einrichtung des Datenzentrums für ESA’s Exoplaneten-Mission PLATO vor.

Auf einen Blick


International Office

Auf den Seiten des International Office finden neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Gäste Informationen für den Aufenthalt in Göttingen und am Institut.

IMPRS

Graduiertenschule: International Max Planck Research School for Solar System Science at the University of Göttingen.

Mitarbeiter am MPS

Verzeichnis aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie wichtige Informationen für aktuelle und neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Aktuelles


Pressemitteilungen

Galaxien-Crash datiert

13. Januar 2020

Vor wahrscheinlich etwa 11,5 Milliarden Jahren ist die Zwerggalaxie Gaia-Enceladus mit der Milchstraße kollidiert. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forscherteam, zu dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für ...

Inge-Lehmann-Medaille für Prof. Dr. Ulrich Christensen

13. Dezember 2019

Die Amerikanische Geophysikalische Union (AGU) hat Prof. Dr. Ulrich R. Christensen, Direktor am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS), gestern die Inge-Lehmann-Medaille verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die AGU die herausragenden ...

Nachwuchspreis für MPS-Forscher

3. Dezember 2019

Die Abteilung für Plasmaphysik der Vereinigung Asiatisch Pazifischer Physikalischer Gesellschaften (AAPPS) hat Dr. Sudip Mandal vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) mit ihrem diesjährigen Nachwuchspreis ausgezeichnet. Die AAPPS ...

Die langen Finger der Sonne

14. November 2019

Zwischen der sichtbaren Oberfläche der Sonne und ihrer heißen äußeren Atmosphäre liegt die Chromosphäre: eine etwa 2000 Kilometer dicke Schicht aus wenige tausend Grad heißem Plasma. Bei Sonnenfinsternissen ist sie als dünner roter Ring um die ...

Stellenausschreibungen

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