Forschungsgegenstand des Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung ist unsere kosmische Heimat: das Sonnensystem mit seinen Planeten und Monden, Kometen und Asteroiden sowie der Sonne. Ziel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist es, die Vorgänge im Sonnensystem in Modellen zu beschreiben und am Computer zu simulieren. Zudem werden Instrumente entwickelt und gebaut, die diese Körper aus dem Weltall untersuchen. Das Institut ist an zahlreichen Weltraummissionen beteiligt. Mehr Infos.

Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung

Forschungsgegenstand des Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung ist unsere kosmische Heimat: das Sonnensystem mit seinen Planeten und Monden, Kometen und Asteroiden sowie der Sonne. Ziel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist es, die Vorgänge im Sonnensystem in Modellen zu beschreiben und am Computer zu simulieren. Zudem werden Instrumente entwickelt und gebaut, die diese Körper aus dem Weltall untersuchen. Das Institut ist an zahlreichen Weltraummissionen beteiligt. Mehr Infos.

Zu den spannendsten Entdeckungen der ESA-Raumsonde Solar Orbiter gehören kleine, hell aufleuchtende Regionen in der heißen Sonnenkorona, die anderen Raumsonden bisher entgangen waren. Die Mini-Strahlungsausbrüche finden sich in EUI-Messdaten die während der Inbetriebnahme des Instrumentes im All im vergangenen Jahr entstanden. Zwei Veröffentlichungen mit MPS-Beteiligung stellen jetzt erste Ergebnisse zu dem Phänomen vor.

Sonnenkorona: Genauer Blick auf Mini-Strahlungsausbrüche

Zu den spannendsten Entdeckungen der ESA-Raumsonde Solar Orbiter gehören kleine, hell aufleuchtende Regionen in der heißen Sonnenkorona, die anderen Raumsonden bisher entgangen waren. Die Mini-Strahlungsausbrüche finden sich in EUI-Messdaten die während der Inbetriebnahme des Instrumentes im All im vergangenen Jahr entstanden. Zwei Veröffentlichungen mit MPS-Beteiligung stellen jetzt erste Ergebnisse zu dem Phänomen vor.


In der mittleren Atmosphäre über den Polen des Jupiters toben gewaltige Stürme mit Geschwindigkeiten von bis zu 1450 Kilometern pro Stunde. Das ergaben Beobachtungen, zu denen auch Forscher des MPS beigetragen haben. Die Winde könnten auf riesige Wirbelstürme über den Polen des Jupiters hinweisen. Um die Luftbewegungen in dessen mittlerer Atmosphäre erstmals zu messen, spürte das Team den chemischen Überbleibseln des Kometen Shoemaker-Levy 9 nach, der 1994 mit dem Jupiter kollidierte.

Riesige Wirbelstürme über Jupiters Polen

In der mittleren Atmosphäre über den Polen des Jupiters toben gewaltige Stürme mit Geschwindigkeiten von bis zu 1450 Kilometern pro Stunde. Das ergaben Beobachtungen, zu denen auch Forscher des MPS beigetragen haben. Die Winde könnten auf riesige Wirbelstürme über den Polen des Jupiters hinweisen. Um die Luftbewegungen in dessen mittlerer Atmosphäre erstmals zu messen, spürte das Team den chemischen Überbleibseln des Kometen Shoemaker-Levy 9 nach, der 1994 mit dem Jupiter kollidierte.

In den Reinräumen des MPS nimmt das ballongetragene Sonnenobservatorium Sunrise III nach und nach Gestalt an. Der Start ist für den Sommer 2022 geplant. Sunrise III wird mit Hilfe eines 1-Meter-Teleskops und drei wissenschaftlicher Instrumente aus der Stratosphäre auf die Sonne schauen.

Bildergalerie:
Vorbereitungen für den 3. Flug von Sunrise

In den Reinräumen des MPS nimmt das ballongetragene Sonnenobservatorium Sunrise III nach und nach Gestalt an. Der Start ist für den Sommer 2022 geplant. Sunrise III wird mit Hilfe eines 1-Meter-Teleskops und drei wissenschaftlicher Instrumente aus der Stratosphäre auf die Sonne schauen.

Das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung nimmt die aktuelle Risikolage auf Grund des Coronavirus SARS-CoV-2 sehr ernst. Weiterhin ist es das oberste Ziel des Instituts, sowohl das Ansteckungsrisiko für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu minimieren, als auch generell dazu beizutragen, dass sich das Virus möglichst wenig verbreitet. Lesen Sie hier mehr über aktuelle Maßnahmen und Einschränkungen.

Das MPS in Zeiten von Corona: Aktueller Stand

Das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung nimmt die aktuelle Risikolage auf Grund des Coronavirus SARS-CoV-2 sehr ernst. Weiterhin ist es das oberste Ziel des Instituts, sowohl das Ansteckungsrisiko für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu minimieren, als auch generell dazu beizutragen, dass sich das Virus möglichst wenig verbreitet.
Lesen Sie hier mehr über aktuelle Maßnahmen und Einschränkungen.

Forschungsabteilungen

Sonne und Heliosphäre

Forschungsinhalte der Abteilung sind das Sonneninnere, die Sonnenatmosphäre, das solare Magnetfeld, die Heliosphäre und das interplanetare Medium sowie Strahlung und energiereiche Teilchen von der Sonne. Die Abteilung leitet die Ballonmission Sunrise, ein ballongetragenes Observatorium, das die Sonne aus einer Flughöhe von etwa 35 km untersucht. Neben zahlreichen weiteren Beteiligungen an Weltraummissionen trägt die Abteilung maßgeblich zur ESA-Mission Solar Orbiter bei.

Planeten und Kometen

Die Abteilung untersucht das Innere, die Oberflächen, Atmosphären, Ionosphären und Magnetosphären der Planeten, deren Ringe und Monde, sowie Kometen und Asteroiden. Zu den wichtigsten Weltraummissionen, zu denen die Abteilung aktuell beiträgt oder beigetragen hat, zählen die ESA-Missionen JUICE ins Jupitersystem, BepiColombo zum Merkur und Rosetta zum Kometen Churyumov-Gerasimenko sowie die NASA-Missionen InSight zum Mars und Dawn zum Asteroidengürtel.

Innere der Sonne und der Sterne

Helioseismologie und Asteroseismologie sind Methoden, die die Schwingungen der Sonne und Sterne nutzen, um ihre innere Struktur und Dynamik zu erforschen. Damit können wir die Theorie der Sternenstruktur und -evolution überprüfen und weiterentwickeln, und dadurch einem Verständnis des solaren und stellaren Magnetismus näherkommen. Die Abteilung beherbergt das Deutsche Datenzentrum der NASA-Mission Solar Dynamics Observatory, und bereitet die Einrichtung des Datenzentrums für ESA’s Exoplaneten-Mission PLATO vor.

Auf einen Blick

International Office

Auf den Seiten des International Office finden neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Gäste Informationen für den Aufenthalt in Göttingen und am Institut.

IMPRS

Graduiertenschule: International Max Planck Research School for Solar System Science at the University of Göttingen.

Mitarbeiter am MPS

Verzeichnis aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Nachrichten

Sonnenkorona: Genauer Blick auf
Mini-Strahlungsausbrüche

27. April 2021

Zu den spannendsten Entdeckungen der ESA-Raumsonde Solar Orbiter gehören kleine, hell aufleuchtende Regionen in der heißen Sonnenkorona, die anderen Raumsonden bisher entgangen waren. Die Mini-Strahlungsausbrüche finden sich in Messdaten des ...

Riesige Wirbelstürme über Jupiters Polen

23. März 2021

In der mittleren Atmosphäre über den Polen des Jupiters toben gewaltige Stürme: Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 1450 Kilometern pro Stunde übertreffen sie selbst die stärksten irdischen Tornados um das Dreifache. Das ergaben Beobachtungen eines ...

Trauer um Dr. Erling Nielsen

22. März 2021

Dr. Erling Nielsen, ehemaliger Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (vormals: Max-Planck-Institut für Aeronomie) ist am 6. März dieses Jahres nach langer Krankheit verstorben. Mehr als 31 Jahre lang hat Dr. Nielsen als ...

Astronomietag 2021: Ausflug zum Mond

8. März 2021

Beim diesjährigen deutschlandweiten Astronomietag am Samstag, 20. März, dreht sich alles um den Mond – nicht zuletzt, weil er sich (ganz pandemiekonform) auch ohne Hilfsmittel von Zuhause beobachten lässt. Wenn das Wetter mitspielt, wird er sich als ...

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