Forschungsgegenstand des Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung ist unsere kosmische Heimat: das Sonnensystem mit seinen Planeten und Monden, Kometen und Asteroiden sowie der Sonne. Ziel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist es, die Vorgänge im Sonnensystem in Modellen zu beschreiben und am Computer zu simulieren. Zudem werden Instrumente entwickelt und gebaut, die diese Körper aus dem Weltall untersuchen. Das Institut ist an zahlreichen Weltraummissionen beteiligt. Mehr Infos.

Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung

Forschungsgegenstand des Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung ist unsere kosmische Heimat: das Sonnensystem mit seinen Planeten und Monden, Kometen und Asteroiden sowie der Sonne. Ziel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist es, die Vorgänge im Sonnensystem in Modellen zu beschreiben und am Computer zu simulieren. Zudem werden Instrumente entwickelt und gebaut, die diese Körper aus dem Weltall untersuchen. Das Institut ist an zahlreichen Weltraummissionen beteiligt. Mehr Infos.

Die Venus ist in den nächsten Tagen ein gefragtes Etappenziel: Auf ihrem Weg ins innere Sonnensystem statten zwei Weltraummissionen dem Planeten einen Besuch ab. Am Montag, 9. August, nutzt die ESA-Sonde Solar Orbiter den Vorbeiflug, um auf eine neue Umlaufbahn um die Sonne einzuschwenken; einen Tag später fliegt BepiColombo ein ähnliches Manöver, bevor sich die Doppelsonde der europäischen und der japanischen Weltraumagenturen ESA und JAXA auf den letzten Teil ihrer Reise zum Merkur macht. Instrumente mit MPS-Beteiligung werden Messungen durchführen. 

Zweimal Venus im Vorbeiflug

Die Venus ist in den nächsten Tagen ein gefragtes Etappenziel: Auf ihrem Weg ins innere Sonnensystem statten zwei Weltraummissionen dem Planeten einen Besuch ab. Am Montag, 9. August, nutzt die ESA-Sonde Solar Orbiter den Vorbeiflug, um auf eine neue Umlaufbahn um die Sonne einzuschwenken; einen Tag später fliegt BepiColombo ein ähnliches Manöver, bevor sich die Doppelsonde der europäischen und der japanischen Weltraumagenturen ESA und JAXA auf den letzten Teil ihrer Reise zum Merkur macht. Instrumente mit MPS-Beteiligung werden Messungen durchführen. 

Ein Team von Sonnenphysikerinnen und Sonnenphysikern unter Leitung von Laurent Gizon vom MPS hat globale Schwingungen der Sonne mit sehr langen Perioden, vergleichbar mit der Rotationsperiode der Sonne, entdeckt. Die Schwingungen zeigen sich an der Sonnenoberfläche als riesige Wirbelbewegungen. Möglich wurde die Entdeckung durch das Auswerten von Messdaten der NASA-Raumsonde Solar Dynamics Observatory SDO, die einen Zeitraum von zehn Jahren abdecken.

Langperiodische Schwingungen der Sonne entdeckt

Ein Team von Sonnenphysikerinnen und Sonnenphysikern unter Leitung von Laurent Gizon vom MPS hat globale Schwingungen der Sonne mit sehr langen Perioden, vergleichbar mit der Rotationsperiode der Sonne, entdeckt. Die Schwingungen zeigen sich an der Sonnenoberfläche als riesige Wirbelbewegungen. Möglich wurde die Entdeckung durch das Auswerten von Messdaten der NASA-Raumsonde Solar Dynamics Observatory SDO, die einen Zeitraum von zehn Jahren abdecken.

In den Reinräumen des MPS nimmt das ballongetragene Sonnenobservatorium Sunrise III nach und nach Gestalt an. Der Start ist für den Sommer 2022 geplant. Sunrise III wird mit Hilfe eines 1-Meter-Teleskops und drei wissenschaftlicher Instrumente aus der Stratosphäre auf die Sonne schauen.

Bildergalerie:
Vorbereitungen für den 3. Flug von Sunrise

In den Reinräumen des MPS nimmt das ballongetragene Sonnenobservatorium Sunrise III nach und nach Gestalt an. Der Start ist für den Sommer 2022 geplant. Sunrise III wird mit Hilfe eines 1-Meter-Teleskops und drei wissenschaftlicher Instrumente aus der Stratosphäre auf die Sonne schauen.

Das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung nimmt die aktuelle Risikolage auf Grund des Coronavirus SARS-CoV-2 sehr ernst. Weiterhin ist es das oberste Ziel des Instituts, sowohl das Ansteckungsrisiko für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu minimieren, als auch generell dazu beizutragen, dass sich das Virus möglichst wenig verbreitet. Lesen Sie hier mehr über aktuelle Maßnahmen und Einschränkungen.

Das MPS in Zeiten von Corona: Aktueller Stand

Das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung nimmt die aktuelle Risikolage auf Grund des Coronavirus SARS-CoV-2 sehr ernst. Weiterhin ist es das oberste Ziel des Instituts, sowohl das Ansteckungsrisiko für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu minimieren, als auch generell dazu beizutragen, dass sich das Virus möglichst wenig verbreitet.
Lesen Sie hier mehr über aktuelle Maßnahmen und Einschränkungen.

Forschungsabteilungen

Sonne und Heliosphäre

Forschungsinhalte der Abteilung sind das Sonneninnere, die Sonnenatmosphäre, das solare Magnetfeld, die Heliosphäre und das interplanetare Medium sowie Strahlung und energiereiche Teilchen von der Sonne. Die Abteilung leitet die Ballonmission Sunrise, ein ballongetragenes Observatorium, das die Sonne aus einer Flughöhe von etwa 35 km untersucht. Neben zahlreichen weiteren Beteiligungen an Weltraummissionen trägt die Abteilung maßgeblich zur ESA-Mission Solar Orbiter bei.

Planeten und Kometen

Die Abteilung untersucht das Innere, die Oberflächen, Atmosphären, Ionosphären und Magnetosphären der Planeten, deren Ringe und Monde, sowie Kometen und Asteroiden. Zu den wichtigsten Weltraummissionen, zu denen die Abteilung aktuell beiträgt oder beigetragen hat, zählen die ESA-Missionen JUICE ins Jupitersystem, BepiColombo zum Merkur und Rosetta zum Kometen Churyumov-Gerasimenko sowie die NASA-Missionen InSight zum Mars und Dawn zum Asteroidengürtel.

Innere der Sonne und der Sterne

Helioseismologie und Asteroseismologie sind Methoden, die die Schwingungen der Sonne und Sterne nutzen, um ihre innere Struktur und Dynamik zu erforschen. Damit können wir die Theorie der Sternenstruktur und -evolution überprüfen und weiterentwickeln, und dadurch einem Verständnis des solaren und stellaren Magnetismus näherkommen. Die Abteilung beherbergt das Deutsche Datenzentrum der NASA-Mission Solar Dynamics Observatory, und bereitet die Einrichtung des Datenzentrums für ESA’s Exoplaneten-Mission PLATO vor.

Auf einen Blick

International Office

Auf den Seiten des International Office finden neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Gäste Informationen für den Aufenthalt in Göttingen und am Institut.

IMPRS

Graduiertenschule: International Max Planck Research School for Solar System Science at the University of Göttingen.

Mitarbeiter am MPS

Verzeichnis aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Aktuelles

Seminare

Keine Veranstaltungen

Nachrichten

Zweimal Venus im Vorbeiflug

2. August 2021

Die Venus ist in den nächsten Tagen ein gefragtes Etappenziel: Auf ihrem Weg ins innere Sonnensystem statten gleich zwei Weltraummissionen unserem Nachbarplaneten einen kurzen Besuch ab. Am Montag, 9. August, nutzt die ESA-Sonde Solar Orbiter den ...

Hohe Auszeichnung
für Prof. Dr. Ulrich Christensen

11. Juni 2021

Prof. Dr. Ulrich Christensen, emeritierter Direktor am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) in Göttingen, ist zum auswärtigen Mitglied der US-amerikanischen National Academy of Sciences (NAS) gewählt worden. Die Vereinigung würdigt ...

Partielle Sonnenfinsternis im Zeitraffer

10. Juni 2021

Im Rahmen der heutigen virtuellen Veranstaltung „Ein Biss aus der Sonne“ des Instituts für Astrophysik der Universität Göttingen und des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS) wurden die Live-Teleskopbilder der partiellen ...

Partielle Sonnenfinsternis: Ein Biss aus der Sonne

31. Mai 2021

Wie ein angebissener Keks – so wird sich die Sonne am Donnerstag, 10. Juni, in der Mittagszeit über Göttingen zeigen (sofern das Wetter mitspielt). Die bevorstehende Sonnenfinsternis, bei der sich der Mond von der Erde aus betrachtet vor die Sonne ...

Stellenausschreibungen

Zur Redakteursansicht