Hochpräzise Laboruntersuchungen von Meteoriten sowie irdischer und lunarer Gesteinsproben, mit denen sich winzige Unterschiede in der Isotopenzusammensetzung nachweisen lassen, erlauben wertvolle Einblicke in die Entstehung und Entwicklung des frühen Sonnensystems, ermöglichen das Datieren wichtiger Ereignisse und helfen zu verstehen, wie unser Sonnensystem mit seiner Vielfalt an Planeten, Monden und kleinen Körpern zu dem Ort wurde, den wir heute kennen.
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Bei der Erforschung der Atmosphären von Planeten interessiert uns speziell das Klima, die Entstehung und Entwicklung, die Zusammensetzung und Struktur, die Zirkulation, Dynamik und Chemie der Atmosphären.
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Die Prozesse im Inneren der Planeten sind entscheidend dafür, ob sich Leben entwickeln kann. Deren Erforschung ist darum ein wichtiges Anliegen des MPS.
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Kometen und Asteroiden sind Überbleibsel aus einer Zeit, als es die großen Planeten noch nicht gab, und ihre Erforschung liefert Hinweise, wie sich das Sonnensystem vor ca. 4,5 Milliarden Jahren gebildet hat. Wir beobachten diese Objekte mit Teleskopen von der Erde aus und mit Kameras und Spektroskopen vom Weltraum aus, um ihre physikalischen Eigenschaften und ihre chemische Zusammensetzung zu bestimmen.
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Hochaufgelöste Abbildungen und Spektroskopie der Planetenoberflächen liefern Daten über die Zusammensetzung der Oberfläche und über die Prozesse, die sie geformt haben.
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Der Raum um die Planeten und kleinen Körper ist ausgefüllt mit neutralen und geladenen Teilchen. Diese entstehen durch Wechselwirkung der Oberfläche mit dem Sonnenwind, Ausgasung und, wenn vorhanden, vulkanische Aktivitäten.
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Anders als zunächst befürchtet wird Asteroid Apophis nicht in die Erde einschlagen. Stattdessen erhält er Besuch: Die ESA schickt eine Raumsonde auf Abfangkurs.
Neue Untersuchungen legen nahe, dass der Körper, der vor 4,5 Milliarden Jahre in die Erde einschlug und so den Mond schuf, aus dem inneren Sonnensystem stammt.
Ziel des ELMO Projektes ist es zu untersuchen, wie die frühesten, geschmolzenen Entwicklungsstadien von Planeten zu den heutigen Atmosphären geführt haben. Durch die experimentelle Nachbildung dieser Magmaozean wollen wir eine direkte Verbindung zwischen der Zusammensetzung des Planeteninneren und der Chemie seiner Atmosphäre herstellen.
Sichtung von Bewerbungen an mehreren Terminen pro Jahr. Promotionsprojekte in Planetenwissenschaften, Sonnensytemforschung, Kosmochemie, Exoplaneten, Sonnenphysik, stellare Astrophysik, Magnetfelder der Sonne, Helioseismologie, Asteroseismologie ...
Der Zwergplanet ist für seinen Kryovulkanismus bekannt. Bisher entdeckte organische Ablagerungen auf seiner Oberfläche stammen jedoch wohl nicht aus seinem Innern.
Der Mond ist älter als gedacht. Seine Kruste ist nach der Entstehung nochmal zum Teil aufgeschmolzen – und hat Forschende so bei der Altersbestimmung in die Irre geführt.
Das Uranus-Magnetfeld ist raumgreifender als bisher gedacht, zeigen neu ausgewertete Daten der Sonde Voyager 2. Die Suche nach Monden mit Ozeanen wird dadurch leichter.
Proben des Asteroiden Ryugu sorgen erneut für eine Überraschung – und stellen bisherige Vorstellungen von der Entstehung kohlenstoffreicher Asteroiden in Frage.