MPS-Beteiligungen an SWI

SWI-Team @ MPS

Wissenschaftler:

Paul Hartogh (Principal Investigator)
Christopher Jarchow
Miriam Rengel
Ladislav Rezac
Norbert Krupp
Johannes Wicht
Alexander Medvedev
Uli Christensen
Markus Fränz
Richard Larsson
Instrument Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker:
Büttner, Irene
Börner, Peter
Chares, Bernd
Dabrowski, Borys
Danneberg, Arne 
Frahm, Sophie
Garcia, Juan Pablo (Projektmanager)
Franz, Sven
Heeke, Günter
Hellmann, David
Höfner, Sebastian
John, Hendrik
Levitina, Tatiana
Loose, Alexander
Meierdierks, Thimo
Miettinen, Esa-Pekka
Pasko, Pawel
Perplies, Henry
Schirmer, Oskar 
Sperling, Michael
Stämm, Stefan
Steinmetz, Eckhard
Sved, Daniel
Ulrich, Jan
Wedemeier, Mona
Winkelmann, Felix
Team Asistentinnen:
Rezacova, Petra
Strotseva-Feinschmidt, Anna

SWI

SWI - Submillimetre Wave Instrument

Das Submillimetre Wave Instrument (SWI) wird die Galileischen Monde, die Chemie, die Meteorologie und die Struktur der mittleren Jupiter-Atmosphäre, sowie atmosphärische und magnetosphärische Kopplungsprozesse untersuchen. Durch die Charakterisierung als Planet und mögliches Habitat und durch die Untersuchung jüngerer aktiver Zonen von Europas Eis-Kruste, wird SWI Daten für die weitere Erkundung möglicher bewohnbarer Zonen auf Ganymed, Europa und Callisto liefern. Weiterhin wird das Instrument das Jupiter-System als Beispiel eines Gasriesen untersuchen und die Jupiters Atmosphäre sowie seine Monde und Ringe charakterisieren.

SWI ist ein Submillimeterwellen Heterodyn Spektrometer, bestehend aus zwei Kanälen in denen Spektren in den Wellenlängenbereichen um 520 µm (530 GHz – 625 GHz) und 250 µm (1080 GHz – 1275 GHz) mit einer spektralen Auflösung von 107 gemessen werden.

Dadurch wird SWI in der Lage sein

  • eine detaillierte Charakterisierung der Dynamik und der Zusammensetzung der Stratosphäre von Jupiter und deren Kopplung mit den darunter und darüber liegenden Atmosphärenschichten durchzuführen,
  • in einzigartiger und beispielsloser Art und Weise eine Charakterisierung der dünnen Atmosphären und Exosphären der Galileischen Monde durchzuführen und deren Quellen und Senken zu bestimmen sowie die Wechselwirkung mit der Magnetosphäre des Jupiter zu untersuchen,
  • die domierenden Isotopen-Verhältnisse in den Atmosphären von Jupiter und den Galileischen Monden und damit den Ursprung und die Entwicklung des Jupiter-Systems zu bestimmen,
  • die thermophysikalischen Eigenschaften der Oberfläche und des Untergrunds der Eis-Monde und ihre Zusammensetzungen zu messen.
 
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