Nacht des Wissens: Riesiger Andrang und Festivalstimmung am MPS

Knapp 9300 Besucherinnen und Besucher erlebten Wissenschaft zum Anfassen und Mitmachen am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung.

28. Januar 2019

Leuchtende Augen, neugierige Fragen und viele, viele Hände, die mitexperimentieren – die Nacht des Wissens am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) war ein voller Erfolg. Zusammen mit den Max-Planck-Instituten für biophysikalische Chemie, für Dynamik und Selbstorganisation und für experimentelle Medizin war dort die gesamte Bandbreite der naturwissenschaftlichen Max-Planck-Forschung in Göttingen zu erleben – vom Nanokosmos einzelner Zellen bis zu den Weiten des Weltalls. Knapp 9300 Besucherinnen und Besucher nutzen die Nacht unter anderem, um per Virtual Reality durchs Weltall zu fliegen, einen lebensgroßen Mars-Rover zu bestaunen, einen ungewohnten Blick auf die Sonne zu werfen oder schlaue Schleimpilze, müde Würmer und winzige Nanopartikel aus nächster Nähe kennenzulernen.

Bis spät in der Nacht war der Andrang am MPS riesig.

„Wir sind begeistert, wie groß das Interesse der Göttingerinnen und Göttinger an unserer Forschung ist“, bilanziert Prof. Dr. Laurent Gizon, Geschäftsführender Direktor des MPS. „Längst sind wir nicht mehr die „Neulinge“ am Nordcampus; das Interesse der Besucherinnen und Besucher ist offenbar von Dauer“, fügt er hinzu.

Neugierige Fragen gab es unter anderem beim Rotationsexperiment: einem großen, sich drehenden Behälter mit Wasser. Aus Lebensmittelfarbe ließen sich beeindruckende Wirbel erzeugen – ähnlich wie etwa die Stürme auf dem Jupiter.                             

Neben Vorträgen, Laborführungen und Experimenten waren besonders die Angebote für die Jüngsten gefragt. Während die MPS-Doktorandinnen und -Doktoranden in kurzweiligen Mitmach-Shows unter anderem den Lauf der Planetenbahnen und die Ausstattung von Raumsonden veranschaulichten, ging es beispielsweise beim MPI für biophysikalische Chemie zuckersüß zu: Auf runden Keksen konnten die jüngsten Nachwuchsforscherinnen und -forscher mit Zuckerguss und Streuseln die Vorgänge bei der Teilung einer Eizelle selbst „nachbauen“.

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