Fritz Güntzler besucht das MPS

Zusammen mit dem Weender Ortsbürgermeister Hans Otto Arnold lernte der Bundestagsabgeordnete Labore, Forschungsthemen und -methoden des MPS kennen.  

15. August 2018

Ein spannender und informativer „Ausflug ins Weltall“ bot sich dem Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler und dem Weender Ortsbürgermeister Hans Otto Arnold bei ihrem gestrigen Besuch des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS). Beim Rundgang durch das Institut berichteten die MPS-Direktoren Prof. Dr. Sami K. Solanki und Prof. Dr. Ulrich Christensen unter anderem von aktuellen Weltraummissionen zur Sonne und zum Mars, an denen das Institut beteiligt ist. Zudem erfuhren die Gäste, wie in den MPS-Laboren weltraumtaugliche Messinstrumente entstehen.

Hans Otto Arnold (Ortsbürgermeister Weende), Prof. Dr. Sami K. Solanki (Direktor am MPS), Prof. Dr. Ulrich Christensen (Direktor am MPS) und Bundetagsabgeordneter Fritz Güntzler (von links) in den Laboren der Weltraumforscher.                                                                                      

Ein solches Instrument konnten Fritz Güntzler und Hans Otto Arnold direkt zu Beginn begutachten: In den Reinräumen des MPS unterzogen Wissenschaftler und Ingenieure die Flugersatzeinheit des Weltraumteleskops PHI gerade letzten Tests. Die Flugeinheit, ein exakt baugleiches Instrument, wurde bereits an die europäische Weltraumagentur ESA übergeben und wird ab 2020 an Bord der ESA-Raumsonde Solar Orbiter die Sonne aus großer Nähe erforschen.

Einen Eindruck, wie aus der ersten Idee für ein solches Instrument ein weltraumtaugliches Exemplar entsteht, vermittelte der weitere Rundgang. Die Gäste erfuhren, wie im Löt- und Integrationsraum die elektrischen Schaltungen gefertigt werden, wie einfache Vorläufer-Modelle getestet werden und wie die fertigen Instrumente in den Thermal-Vacuum-Kammern des Instituts beweisen müssen, dass sie der Luftleere und Kälte des Weltraums trotzen können.

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