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Neubeginn in Göttingen

Das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung weiht seinen Neubau am Nordcampus ein.

21. Mai 2014

Nach knapp dreijähriger Bauzeit und bereits Anfang Februar erfolgtem Umzug ist das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) nun auch offiziell am neuen Standort in Göttingen angekommen: Zusammen mit Gästen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft wurde heute der markante Neubau in der Nähe des Nordcampus der Universität Göttingen eingeweiht. Zu den Gratulanten zählten der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil, der zukünftige Präsident der Max-Planck-Gesellschaft Prof. Dr. Martin Stratmann, Oberbürgermeister Wolfgang Meyer, die Vize-Präsidentin der Universität Göttingen Prof. Dr. Ruth Florack und Dr. Luigi Colangeli als Repräsentant der Europäischen Weltraumagentur.

Prof. Dr. Luigi Colangeli (Vertreter der ESA), Prof. Dr. Ulrich Christensen (Direktor am MPS), Prof. Dr. Sami K. Solanki (Gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Direktor des MPS), Stephan Weil (Nieders&auml;chsischer Ministerpr&auml;sident), Prof. Dr. Martin Stratmann (zuk&uuml;nftiger Pr&auml;sident der Max-Planck-Gesellschaft), Wolfgang Meyer (Oberb&uuml;rgermeister G&ouml;ttingen), Prof. Dr. Ruth Florack (Vize-Pr&auml;sidentin der Universit&auml;t G&ouml;ttingen) und Prof. Dr. Laurent Gizon (Direktor am MPS) (von links) bei der Einweihungsfeier des MPS.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br /><br /> Bild vergrößern
Prof. Dr. Luigi Colangeli (Vertreter der ESA), Prof. Dr. Ulrich Christensen (Direktor am MPS), Prof. Dr. Sami K. Solanki (Geschäftsführender Direktor des MPS), Stephan Weil (Niedersächsischer Ministerpräsident), Prof. Dr. Martin Stratmann (zukünftiger Präsident der Max-Planck-Gesellschaft), Wolfgang Meyer (Oberbürgermeister Göttingen), Prof. Dr. Ruth Florack (Vize-Präsidentin der Universität Göttingen) und Prof. Dr. Laurent Gizon (Direktor am MPS) (von links) bei der Einweihungsfeier des MPS.                                
                                                                                                       

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Zur Einweihung hatten sich etwa 350 Gäste im Foyer des Neubaus am Justus-von-Liebig-Weg eingefunden. Ministerpräsident Stephan Weil betonte, mit dem Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung habe der Wissenschaftsstandort Göttingen einen weiteren, exzellenten Mosaikstein hinzugewonnen. Das Land Niedersachsen habe die Entwicklung des MPS von Anfang an unterstützt und begleitet. Prof. Dr. Martin Stratmann, zukünftiger Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, bezeichnete das MPS als ein Institut der besonderen Art mit weitreichenden und hochfliegenden Plänen.

Diese Pläne und Forschungsvorhaben hätten auch den Umzug nach Göttingen notwendig gemacht, hatte zuvor Prof. Dr. Sami K. Solanki, Geschäftsführender Direktor, des MPS in seiner Begrüßung erklärt. Das Institut entwickelt und baut unter anderem Instrumente für internationale Weltraummissionen wie etwa die ESA-Mission Rosetta, die derzeit den Kometen Churyumov-Gerasimenko ansteuert. Die Infrastruktur im bisherigen Institutsgebäude in Katlenburg-Lindau sei künftigen Missionen nicht mehr gewachsen gewesen, so Solanki. 

In Göttingen wird nun zudem eine engere Zusammenarbeit mit anderen Forschungseinrichtungen des Göttingen Research Campus wie etwa den Instituten für Astrophysik und Geophysik der Universität möglich. „Die Universität Göttingen ist heute um einen wertvollen Nachbarn reicher geworden“, freute sich Vize-Präsidentin Prof. Dr. Ruth Florack. Und auch Oberbürgermeister Wolfgang Meyer überbrachte freundliche Worte für die „Zugereisten“: „Die ganze Stadt freut sich sehr über dieses neue Institut.“

Nach dem offiziellen Teil der Feierlichkeiten hatten die Gäste die Möglichkeit, in kurzen Institutsführungen einen tieferen Einblick in Forschungsgebiete und Arbeitsweisen des MPS zu gewinnen. Auch Ministerpräsident Weil besuchte Reinräume und Thermal-Vakuum-Kammern sowie den Coelostaten auf dem Dach des Gebäudes, den Max-Planck-Gesellschaft und das Land Niedersachsen finanziert haben. Mit dieser Vorrichtung lässt sich Sonnenlicht mittels mehrerer Ablenkspiegel in die Labore leiten, um so optische Instrumente zu kalibrieren.

Der Neubau des Max-Planck-Instituts f&uuml;r Sonnensystemforschung in G&ouml;ttingen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bild vergrößern
Der Neubau des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Göttingen.                                                                                         [weniger]

Die neue Heimat des MPS in Göttingen befindet sich am Justus-von-Liebig-Weg in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Gebäuden der Physikfakultät auf den Nordcampus der Universität Göttingen. Der Neubau umfasst unter anderem Reinräume, Labore, eine etwa neun Meter hohe Ballonhalle, Werkstätten, Bibliothek, Hörsaal, Kindertagesstätte und Gästewohnungen. Von den Gesamtkosten in Höhe von etwa 50 Millionen Euro hat die Landesregierung 11,52 Millionen Euro beigesteuert; den Rest trägt die Max-Planck-Gesellschaft.



 
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