Mechanische Werkstätten und Schlosserei

Mechanische Werkstätten und Schlosserei

In der Feinmechanikwerkstatt werden mechanische Werkstücke für alle wissenschaftlichen Instrumente, die am MPS entstehen, gefertigt. Die Werkstattmitarbeiter nutzen dafür überwiegend CNC-Maschinen (Drehen und Fräsen), aber auch konventionelle Werkzeugmaschinen. Die Fertigungsprogramme für die CNC-Maschinen werden mit CAM-Software erstellt.

Ein Blick in die Feinmechanik-Werkstatt.

Die Materialien, die bearbeitet werden, sind vorwiegend Aluminiumlegierungen, aber auch rostfreie Edelstähle, Titan, Wolfram, Invar, Platin und vakuumfeste Kunststoffe. Die unterschiedlichen Werkstücke werden nach detaillierten Konstruktionszeichnungen meist in Einzelteilproduktion gefertigt.

Die Mitarbeiter der Werkstätten übernehmen zahlreiche Arbeiten aus dem Bereich der Mess- und Oberflächentechnik. So können etwa mit einem Multifunktionslaser Bauteile aus dünnen Materialien geschnitten und beschriftet werden. Mit Koordinatenmessgerät und Messmikroskop überprüfen die Mitarbeiter, ob selbst gefertigte und angelieferte Bauteile exakt die geforderten Maße einhalten. Da Oberflächen in der Regel nicht am MPS behandelt werden, organisieren, betreuen und kontrollieren die Mitarbeiter dieses Bereiches solche Arbeiten in enger Abstimmung mit den beauftragten Firmen.

In der Schlosserei entstehen Unterbauten, Verteiler und ähnliche Vorrichtungen für die Testeinrichtungen am MPS. Dabei werden vor allem Edelstahl, Stahl und Aluminium verarbeitet. Die Arbeiten umfassen das Schweißen komplexer Bauteile, das Hochfrequenzschweißen von Feinstblechen und Kleinteilen, sowie das Herstellen komplexer Blechbiegeteile. Auch das Verlegen und Anschließen von Leitungen für die Versorgung der Vakuumkammern mit Reinstgasen gehört zu den Aufgaben.

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