Forschungsgegenstand des Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung ist unsere kosmische Heimat: das Sonnensystem mit seinen Planeten und Monden, Kometen und Asteroiden sowie der Sonne. Ziel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist es, die Vorgänge im Sonnensystem in Modellen zu beschreiben und am Computer zu simulieren. Zudem werden Instrumente entwickelt und gebaut, die diese Körper aus dem Weltall untersuchen. Das Institut ist an zahlreichen Weltraummissionen beteiligt. Mehr Infos.

Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung

Forschungsgegenstand des Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung ist unsere kosmische Heimat: das Sonnensystem mit seinen Planeten und Monden, Kometen und Asteroiden sowie der Sonne. Ziel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist es, die Vorgänge im Sonnensystem in Modellen zu beschreiben und am Computer zu simulieren. Zudem werden Instrumente entwickelt und gebaut, die diese Körper aus dem Weltall untersuchen. Das Institut ist an zahlreichen Weltraummissionen beteiligt. Mehr Infos.

Das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung nimmt die aktuelle Risikolage auf Grund des Coronavirus SARS-CoV-2 sehr ernst. Weiterhin ist es das oberste Ziel des Instituts, sowohl das Ansteckungsrisiko für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu minimieren, als auch generell dazu beizutragen, dass sich das Virus möglichst wenig verbreitet. Lesen Sie hier mehr über aktuelle Maßnahmen und Einschränkungen.

Das MPS in Zeiten von Corona: Aktueller Stand

Das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung nimmt die aktuelle Risikolage auf Grund des Coronavirus SARS-CoV-2 sehr ernst. Weiterhin ist es das oberste Ziel des Instituts, sowohl das Ansteckungsrisiko für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu minimieren, als auch generell dazu beizutragen, dass sich das Virus möglichst wenig verbreitet.
Lesen Sie hier mehr über aktuelle Maßnahmen und Einschränkungen.

Wenige Monate nach ihrem Start hat die ESA-Raumsonde Solar Orbiter Bilder der Sonne aus bisher unerreichter Nähe eingefangen. Darin zeigen sich unter anderem in der Sonnenatmosphäre Strukturen, die sich möglicherweise als sogenannte Nano-Flares, sehr kleine Strahlungsausbrüche, deuten lassen. Die Aufnahmen entstanden in den Tagen vor und nach dem 15. Juni, als die Raumsonde den sonnennächsten Punkt ihrer aktuellen Umlaufbahn erreichte. Nur 77 Millionen Kilometer trennten die Sonde von unserem Stern.

Erste Aufnahmen der Sonne von Solar Orbiter

Wenige Monate nach ihrem Start hat die ESA-Raumsonde Solar Orbiter Bilder der Sonne aus bisher unerreichter Nähe eingefangen. Darin zeigen sich unter anderem in der Sonnenatmosphäre Strukturen, die sich möglicherweise als sogenannte Nano-Flares, sehr kleine Strahlungsausbrüche, deuten lassen. Die Aufnahmen entstanden in den Tagen vor und nach dem 15. Juni, als die Raumsonde den sonnennächsten Punkt ihrer aktuellen Umlaufbahn erreichte. Nur 77 Millionen Kilometer trennten die Sonde von unserem Stern.

Dunkle, zum Teil riesige Sternflecken an der Oberfläche sind unter Roten Riesensternen verbreiteter als bisher angenommen. In der Fachzeitschrift Astronomy & Astrophysics berichten MPS-Forscher, dass etwa acht Prozent der Roten Riesen solche Flecken zeigen. Obwohl Rote Riesen gemeinhin als langsam rotierende Sterne gelten, bilden diejenigen mit Sternflecken offenbar eine Ausnahme. Die aktuelle Analyse identifiziert verschiedene Gründe für deren ungewöhnliche Drehfreude.

Riesig, rot und voller Flecken

Dunkle, zum Teil riesige Sternflecken an der Oberfläche sind unter Roten Riesensternen verbreiteter als bisher angenommen. In der Fachzeitschrift Astronomy & Astrophysics berichten MPS-Forscher, dass etwa acht Prozent der Roten Riesen solche Flecken zeigen. Obwohl Rote Riesen gemeinhin als langsam rotierende Sterne gelten, bilden diejenigen mit Sternflecken offenbar eine Ausnahme. Die aktuelle Analyse identifiziert verschiedene Gründe für deren ungewöhnliche Drehfreude.

Die Aktivität der Sonne schwankt in einem elfjährigen Rhythmus. Seit Langem rätseln Wissenschaftler, was hinter diesem Zyklus steckt. Er muss mit den Plasmaströmen unter der „Haut“ des Sterns zusammenhängen. Wissenschaftlern unter Leitung des MPS ist es jetzt gelungen, das bisher umfassendste Bild dieser Plasmaströme in Nord-Süd-Richtung zu zeichnen. Die Forschenden finden eine bemerkenswert einfache Strömungsgeometrie: Das Plasma beschreibt in jeder Sonnenhemisphäre einen einzigen Umlauf, der 22 Jahre dauert.

Rätsel um Sonnenzyklus erhellt

Die Aktivität der Sonne schwankt in einem elfjährigen Rhythmus. Seit Langem rätseln Wissenschaftler, was hinter diesem Zyklus steckt. Er muss mit den Plasmaströmen unter der „Haut“ des Sterns zusammenhängen. Wissenschaftlern unter Leitung des MPS ist es jetzt gelungen, das bisher umfassendste Bild dieser Plasmaströme in Nord-Süd-Richtung zu zeichnen. Die Forschenden finden eine bemerkenswert einfache Strömungsgeometrie: Das Plasma beschreibt in jeder Sonnenhemisphäre einen einzigen Umlauf, der 22 Jahre dauert.

Forschungsabteilungen


Sonne und Heliosphäre

Forschungsinhalte der Abteilung sind das Sonneninnere, die Sonnenatmosphäre, das solare Magnetfeld, die Heliosphäre und das interplanetare Medium sowie Strahlung und energiereiche Teilchen von der Sonne. Die Abteilung leitet die Ballonmission Sunrise, ein ballongetragenes Observatorium, das die Sonne aus einer Flughöhe von etwa 35 km untersucht. Neben zahlreichen weiteren Beteiligungen an Weltraummissionen trägt die Abteilung maßgeblich zur ESA-Mission Solar Orbiter bei.

Planeten und Kometen

Die Abteilung untersucht das Innere, die Oberflächen, Atmosphären, Ionosphären und Magnetosphären der Planeten, deren Ringe und Monde, sowie Kometen und Asteroiden. Zu den wichtigsten Weltraummissionen, zu denen die Abteilung aktuell beiträgt oder beigetragen hat, zählen die ESA-Missionen JUICE ins Jupitersystem, BepiColombo zum Merkur und Rosetta zum Kometen Churyumov-Gerasimenko sowie die NASA-Missionen InSight zum Mars und Dawn zum Asteroidengürtel.

Innere der Sonne und der Sterne

Helioseismologie und Asteroseismologie sind Methoden, die die Schwingungen der Sonne und Sterne nutzen, um ihre innere Struktur und Dynamik zu erforschen. Damit können wir die Theorie der Sternenstruktur und -evolution überprüfen und weiterentwickeln, und dadurch einem Verständnis des solaren und stellaren Magnetismus näherkommen. Die Abteilung beherbergt das Deutsche Datenzentrum der NASA-Mission Solar Dynamics Observatory, und bereitet die Einrichtung des Datenzentrums für ESA’s Exoplaneten-Mission PLATO vor.

Auf einen Blick


International Office

Auf den Seiten des International Office finden neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Gäste Informationen für den Aufenthalt in Göttingen und am Institut.

IMPRS

Graduiertenschule: International Max Planck Research School for Solar System Science at the University of Göttingen.

Mitarbeiter am MPS

Verzeichnis aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Aktuelles


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Nachrichten

So nah wie nie zuvor: Erste Aufnahmen der Sonne von Solar Orbiter

16. Juli 2020

Wenige Monate nach ihrem Start ins All hat die ESA-Raumsonde Solar Orbiter Bilder der Sonne aus bisher unerreichter Nähe eingefangen. Darin zeigen sich unter anderem in der Sonnenatmosphäre Strukturen, die sich möglicherweise als sogenannte ...

Riesig, rot und voller Flecken

13. Juli 2020

Dunkle, zum Teil riesige Sternflecken an der Oberfläche sind unter Roten Riesensternen verbreiteter als bisher angenommen. In der Fachzeitschrift Astronomy & Astrophysics berichten Forscherinnen und Forscher unter Leitung des Max-Planck-Instituts für ...

Rätsel um Sonnenzyklus erhellt

25. Juni 2020

Die Aktivität der Sonne schwankt in einem etwa elfjährigen Rhythmus, was sich unter anderem in der Häufigkeit von Sonnenflecken zeigt. Eine vollständige magnetische Periode dauert 22 Jahre. Seit langem rätseln die Wissenschaftler, was hinter diesem ...

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