Thomas bei seiner Arbeit in einem Kellerraum.

Hallo, ich bin Thomas Bruch und mit 19 Jahren ausgelernter Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme. Angestellt bin ich bei einem Diakonieverein. Ein typischer Arbeitstag schaut bei mir so aus:

7:30 - 7:40 Uhr: Piepser abholen

Mein erster Weg führt mich zur Pforte. Dort hole ich mir meinen Piepser. Den muss ich während meiner Dienstzeit immer am Gürtel tragen. So bin ich jederzeit erreichbar, wenn es technische Probleme gibt.

Am Büroarbeitsplatz.
Sauerstoff-Flaschen an einer Gasleitung.

7:40 - 9:15 Uhr: Kontrollgang

Zunächst gehe ich in unser Büro und überprüfe am PC den E-Mail-Eingang. Dann ziehe ich meine Arbeitskleidung an und starte den Kontrollgang im Keller des Krankenhauses. Zunächst inspiziere ich die Wasserversorgungsanlage, dann den Öltank. Im Sauerstoffraum schaue ich nach, ob ausreichend Ersatzflaschen vorhanden sind. Danach überprüfe ich die Vakuumanlage. Schließlich führt mich mein Weg in den Raum unterhalb des Bewegungsbades. Hier kontrolliere ich verschiedene weitere Werte.

9:15 - 9:45 Uhr: Brandmelder deaktivieren

Handwerker sind eingetroffen, die im Bettentrakt mit Umbauarbeiten beschäftigt sind. Sie bitten mich, die Brandmelder zu deaktivieren, damit nicht versehentlich die Feuerwehr ausrückt. Ich fülle ein Formular aus, das der Handwerksmeister unterschreibt. Nun gehe ich zum Bedienungsteil der Brandmeldeanlage und gebe am Display die Nummern der Melder ein, die außer Betrieb genommen werden.

 9:45 - 12:45 Uhr: Kontrollgang

Überprüfung einer Flüssigkeit.

Eine Nahaufnahme zeigt zwei Hände. Die linke Hand hält ein Reagenzglas, das eine farblose Flüssigkeit enthält, die rechte Hand rührt mit einem roten Stab diese Flüssigkeit um. Im Hintergrund sind Rohre und verschiedene Armaturen zu sehen.

Mein Kontrollgang geht weiter. Ich gehe wieder in den Keller und kontrolliere die Anlage, die die Stromversorgung gewährleistet. Sobald es einen Stromausfall gibt, gehen die Batterien, die rund um die Uhr geladen werden, ans Netz. Mit einem Batteriemessgerät prüfe ich, ob die Batterien voll geladen sind.

Die letzten Stationen meines Rundgangs sind die Aufzugsmaschinenräume. Mit dem Fahrstuhl fahre ich ins oberste Stockwerk, steige aus und gehe das letzte Stück zum Maschinenraum des Fahrstuhls über eine Treppe. Im Maschinenraum prüfe ich die Sicherungen im Schaltschrank mit einem Messgerät. Alles o.k. Auch die anderen beiden Aufzüge sind in Ordnung.

Jetzt ist es Zeit für meine Mittagspause!

13:15 - 15:45 Uhr: Angebote vergleichen

Im Internet informiere ich mich, welche Herstellerfirma von Dieselaggregaten in Frage kommt. Ich hole Preise ein und vergleiche die Angebote. Ich rechne hin und her und entscheide mich, drei Angebote an unsere zentrale Einkaufsabteilung weiterzuleiten.

15:45 - 16:00 Uhr: Brandmelder aktivieren

Ich gehe zur Pforte. Dort wartet bereits mein Meister auf mich und bittet mich, die deaktivierten Brandmelder wieder in Betrieb zu nehmen. Am Bedienungsteil der Anlage nehme sie wieder in Betrieb. Nach einem langen Arbeitstag ist es nun Zeit für meinen Feierabend.

 

Jetzt bist du gefragt!

Thomas holt Angebote für ein neues Dieselaggregat, das die Ersatzstromversorgung gewährleisten kann, ein. Für welches Angebot sollte er sich entscheiden und zur Kaufempfehlung an die zentrale Einkaufsabteilung weiterleiten?

A) Für das mit Abstand billigste Angebot.
B) Für ein etwas teureres Angebot, mit umfangreichem Service und langen Garantiezeiten.
C) Für das teuerste Angebot. Denn: Je teurer, desto besser.

>zur Lösung.

Die richtige Antwort ist B! Man muss auch die Garantie- und Serviceleistungen beim Kauf von technischen Anlagen berücksichtigen.

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