MPS-Beteiligung an COSAC

COSAC wurde unter Leitung des MPS entwickelt und gebaut. Das MPS leitet alle wissenschaftlichen COSAC-Aktivitäten und stellt den Principal Investigator.

Kontakt

Dr. Fred Goesmann
COSAC Principal Investigator
Telefon:+49 551 384979-311

COSAC-Team am MPS

Dr. Fred Goesmann, Principal Investigator
Dr. Reinhard Roll, Wissenschaft
Henning Fischer, Ingenieur
Dr. Hermann Böhnhardt, Wissenschaft
Dr. Martin Hilchenbach, Wissenschaft
Dr. Harald Krüger, Wissenschaft

COSAC

COSAC - Cometary Sampling and Composition Experiment

COSAC ist einer von zwei Gasanalysatoren von Philae.

Wissenschaftliche Ziele

Die Aufgabe des Instruments besteht darin, organische Verbindungen im Material des Kerns des Kometen 67/P Churyumov-Gerasimenko zu identifizieren. Kometen bestehen zu einem großen Teil aus organischer Materie (d.h. kohlenstoffhaltigen Verbindungen) und Wasser. Als die Erde entstand, war sie vermutlich viel zu heiß, um solch flüchtige Moleküle an sich zu binden. Es ist also wahrscheinlich, dass zumindest ein Teil der für die chemische und biologische Evolution bedeutsamen Ausgangsmaterialien später von Kometen zur Erde gebracht wurden. Diese sehr alten Himmelskörper sind daher für die Entstehung des Lebens von Bedeutung.
COSAC soll Informationen über die Zusammensetzung der flüchtigen Komponenten des Kometenkerns liefern und damit einen Beitrag zum Verständnis der Geschichte des Lebens leisten.

Das Instrument

Das Bild zeigt das Instrument COSAC im eingebauten Zustand auf dem Rosetta Lander PHILAE. Bild vergrößern
Das Bild zeigt das Instrument COSAC im eingebauten Zustand auf dem Rosetta Lander PHILAE.

COSAC besteht aus einem Gas-Chromatographen (GC) und einem Flugzeit-Massenspektrometer (TOF-MS) sowie der nötigen Peripherie, um beide zu betreiben.
Bodenproben werden vom Bohrer in Öfen gefüllt. Diese werden verschlossen und geheizt. Die entstehenden Gase werden dem GC, dem MS oder einer Kombination aus GC und MS zu Messung zugeführt.

COSAC wurde unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung entwickelt und gebaut. Kooperationspartner sind das Laboratoire Inter-universitaire des Systèmes Atmosphériques (Paris), das Laboratoire Atmosphères, Milieux, Observations Spatiales (Paris) und die Universität Gießen.

 

 
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