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Über Rosetta

Rosetta:
Eine Reise zum Kometen Churyumov-Gerasimenko

Rosetta ist eine Mission der Europäischen Weltraumagentur ESA zum Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko. Die Sonde startete am 2. März 2004 zu ihrer zehnjährigen Reise. Dabei führte sie die Flugroute nicht auf direktem Wege zu ihrem Ziel: Um die Geschwindigkeit auf die Ankunft am Kometen anzupassen, bewegte sich Rosetta auf einer Art Spiralbahn durchs Sonnensystem und flog insgesamt einmal am Mars und dreimal an der Erde vorbei. Seit Juni 2011 hat Rosetta den letzten Teil des Weges angetreten und befindet sich nun in einer Art Winterschlaf, aus dem sie am 20. Januar 2014 erwachen soll.

Rosetta besteht aus einem Orbiter und der Landeeinheit Philae. Diese soll Anfang November 2014 auf der Oberfläche des Kometen aufsetzten und dort Messungen durchführen.

Der Orbiter ist mit elf wissenschaftlichen Instrumenten ausgerüstet. Das MPS leitet die Aktivitäten des wissenschaftlichen Kamerasystems  OSIRIS und des Massenspektrometers COSIMA. Ferner ist das Institut an den Instrumenten MIRO, ROSINA und CONSERT beteiligt. Die Landeeinheit soll den Kometen mit Hilfe von zehn Experimenten untersuchen. Das MPS hat die Leitung beim Gasanalysator COSAC und ist an den Instrumenten ROMAP, SESAME und CONSERT beteiligt. Darüber hinaus hat das MPS maßgeblich zu Bau und Entwicklung der Landeeinheit selbst beigetragen.  

Kometen gelten als kosmische Tiefkühltruhen. Da sie den Großteil ihres Daseins fern der Sonne in den Tiefen des Weltalls verbringen, sind in ihnen die Zustände aus der Entstehungszeit des Sonnensystems konserviert. Die Mission Rosetta bietet erstmals die Möglichkeit, eine Kometen – und damit diese ursprünglichen Zustände – über einen längeren Zeitraum aus der Nähe zu untersuchen.

 
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