Internetseite der Arbeitsgruppe TSSSP

Kontakt

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Prof. Dr. Joerg Buechner
Wissenschaftler
Telefon:+49 551 384 979 - 295

Sekretariat

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Andrea Vogt
Sekretariat
Telefon:+49 551 384 979 - 278
E-Mail:vogta@...

Mitglieder der Arbeitsgruppe

Wissenschaftler:
Jörg Büchner
Neeraj Jain

Postdocs:
Patricio Munoz Sepulveda

TSSSP Gruppe 2014:<br />Patrick Kilian, J&ouml;rg B&uuml;chner, Jan Skala, Neeraj Jain, Fabien Widmer, Particio Munoz, Suzana de Souza, Xiaowei Zhou und Sijie Yu Bild vergrößern
TSSSP Gruppe 2014:
Patrick Kilian, Jörg Büchner, Jan Skala, Neeraj Jain, Fabien Widmer, Particio Munoz, Suzana de Souza, Xiaowei Zhou und Sijie Yu [weniger]

Gastwissenschaftler

Prof. Dr. A. Otto, U.S.A.

Prof. Dr. G. Choe, Korea

Ehemalige Mitglieder der Arbeitsgruppe

E. Adamson
M. Barta
N. Elkina
J. Guo (PHD in 2010)
S. Javadi (PHD in 2010)
K.W. Lee (PHD in 2008)
J.-P. Kuska († 2009)
B. Nikutowski
S. Preusse (PHD in 2006)
J. C. Santos (PHD in 2008)
I. Silin (PHD in 2004)
H. Wiechen († 2008)
Th. Wiegelmann
S. Yang (PHD 2009)

Projekte

Laufende Projekte mit TSSSP Beteiligung:

Project “Magnetic reconnection in space and laboratory” im Rahmen des Max-Planck-Princeton Center for Plasma Physics

SFB 963 "Astrophysikalische Strömungsinstabilität und Turbulenz"
Projekt A2 des SFB 963 „Von solaren zu heliosphärischen Instabilitäten“
Projekt A15 des SFB 963 „Simulation der Rekonnexion und Dynamoprozesse in turbulenten Plasmen“

Weltraum-Projekte:
CLUSTER
INTERBALL
STEREO
SDO

Zukünftige Projekte mit TSSSP Beteiligung:
Solar Orbiter - EUI

Projekte in Planung mit TSSSP Beteiligung:
Plato

 

Überschrift

The evolution of the magnetic field for the AR11429.

TSSSP: Theorie und Simulation von Sonnensystemplasmen

TSSSP: Theorie und Simulation der Sonnensystem-Plasmen

Die Gruppe "Theorie und Simulation von Sonnensystem-Plasmen" (TSSSP) untersucht die theoretischen Grundlagen der Energiefreisetzung durch magnetische Rekonnexion, der Plasmaturbulenz und ihrer Auswirkungen, der Plasmaheizung im Weltall sowie die Beschleunigung von Plasmen und Teilchen auf hohe Energien. Typische Phänomene sind Sonneneruptionen ("Flares"), magnetische Stürme, die Heizung der Sonnnenkorona, solare Massenauswürfe und die Beschleunigung des Sonnenwindes. Es handelt sich dabei um die Erzeugung solarer Plasma- und Teilchenströme mit Folgen für die Erde ("Weltraumwetter").  Als Beispiel zeigt Abbildung 1 ein Ergebnis, das mit unserem dreidimensionalen MHD-Simulationscode LINMOD3D erzielt wurden: Die Struktur dreidimensionaler Rekonnexion in der Sonnenatmosphäre im Fall quadrupolarer Magnetfelder.

<p>Ergebnis dreidimensionaler magnetischer Rekonnexion in der Atmosph&auml;re der Sonne:&nbsp;Quadrupolare Magnetfelder heizen das Plasma auf mehrere Milionen Grad in der Korona unterhalb des Scheitels der kuppelf&ouml;rmigen Feldlinien (rotes Gebiet im Bild). Numerische Simulation mit Hilfe&nbsp;des magnetohydrodynamischen Rechencodes der TSSSP-Gruppe "Linmod3D".</p>

Ergebnis dreidimensionaler magnetischer Rekonnexion in der Atmosphäre der Sonne: Quadrupolare Magnetfelder heizen das Plasma auf mehrere Milionen Grad in der Korona unterhalb des Scheitels der kuppelförmigen Feldlinien (rotes Gebiet im Bild). Numerische Simulation mit Hilfe des magnetohydrodynamischen Rechencodes der TSSSP-Gruppe "Linmod3D".

Da in kosmischen Plasmen immer auch über viele Längenskalen hinweg Turbulenz auftritt,  beschäftigt sich die TSSSP-Gruppe auch mit mikroskopischen plasma-kinetischen Simulationen. Abbildung 2 zeigt das simulierte turbulente Magnetfeld, wie es durch plasma-kinetische numerische Simulationen für die Sonnenkorona ermittelt wurde.

Abb. 2: Magnetische Rekonnexion und Turbulenz sind eng miteinander verkn&uuml;pft. Die Abbildung zeigt das Magnetfeld, wie&nbsp;es sich bei turbulenter Rekonnexion ergibt. Numerische Simulation mit Hilfe des&nbsp;plasmakinetischen Rechencodes der TSSSP-Gruppe "GISMO".
Abb. 2: Magnetische Rekonnexion und Turbulenz sind eng miteinander verknüpft. Die Abbildung zeigt das Magnetfeld, wie es sich bei turbulenter Rekonnexion ergibt. Numerische Simulation mit Hilfe des plasmakinetischen Rechencodes der TSSSP-Gruppe "GISMO".

Die angewandten Methoden sind kinetische Theorien und Flüssigkeitstheorien sowie numerische Simulationen, immer in engem Kontakt mit Beobachtungsprogrammen. Besonders wichtig ist die Zusammenarbeit der Gruppe mit Labor-Plasmaphysikern im Rahmen der Max-Planck-Princeton Forschungszentrums für Plasmaphysik, da sie die Verifikation von Weltraum-Plasmaphänomenen auf der Erde ermöglicht. Ausgehend von Plasmaprozessen im Sonnensystem werden Anwendungen auf galaktische und extragalaktische Prozesse wie auch die Wechselwirkung von extrasolaren Planeten mit ihren Sternen betrachtet. Hierzu dient auch die Zusammenarbeit mit den Universitäten Göttingen und Braunschweig  im Rahmen des SFB Schwerpunktprogramm 963 “Astrophysikalische Strömungsinstabilität und Turbulenz”.

 
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