Für Ihre Unterstützung und Zusammenarbeit in diesem Jahr bedanken wir uns herzlich. Wir wünschen frohe Festtage und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2026.
Bei ihrem Vorbeiflug an der Sonne Ende März dieses Jahres hatte die Raumsonde Solar Orbiter erstmals klare Sicht auf die Pole unseres Sterns. Die Flugbahn von Solar Orbiter verläuft seit Kurzem um 17 Grad gegen den Sonnenäquator geneigt und erlaubt so erstmals Messungen aus einzigartiger Perspektive. Wie die neuen Messungen eindrucksvoll zeigen, befindet sich das Magnetfeld an den Polen aktuell im Ausnahmezustand.
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Neben den Aufnahmen des Südpols der Sonne durch die Raumsonde Solar Orbiter hat uns das vergangene Jahr noch viele weitere Highlights beschert: spannende wissenschaftliche Ergebnisse und wichtige Auszeichnungen - Lesen Sie mehr hier:
Am 13. April 2029 wird der erdnahe Asteroid Apophis in einem Abstand von etwas weniger als 32.000 Kilometern an der Erde vorbeifliegen. Die ESA hat beschlossen, den Vorbeiflug mit einer Weltraummission zu begleiten. Ramses soll den Asteroiden bis zu sechs Monate aus der Nähe untersuchen und miterleben, wie er nah an der Erde vorbeirast. Das MPS sendet ein Teilchenspektrometer mit auf die Reise.
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Die ESA-Ministerratskonferenz hat den weiteren Fahrplan für die Weltraummission Vigil beschlossen. Die Raumsonde soll ab 2031 gefährliches Weltraumwetter vorhersagen. Vigil schaut aus bisher ungenutzter Beobachtungsposition auf die Sonne. Die Vorwarnzeit vor Sonnenstürmen verlängert sich so um bis zu fünf Tage. Der Photospheric Field Imager (PMI) von Vigil wird unter Leitung des MPS entwickelt und gebaut.
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Neue Untersuchungen legen nahe, dass der Körper, der vor 4,5 Milliarden Jahre in die Erde einschlug und so den Mond schuf, aus dem inneren Sonnensystem stammt. In der Fachzeitschrift Science bestimmen Forschende unter Leitung des MPS die mögliche Zusammensetzung von Theia. Aus den „Zutaten“ des Einschlagskörpers lässt sich auf seinen Entstehungsort schließen. Dieser liegt im inneren Sonnensystem, wahrscheinlich sonnennäher als der der Erde. mehr
Die „Solar System School“, die gemeinsame Graduiertenschule des MPS, der Uni Göttingen und der TU Braunschweig, gehört ab sofort zum festen Angebot der Promovierendenausbildung in Göttingen und Braunschweig. Die Max-Planck-Gesellschaft führt die Graduiertenschule auf unbefristete Zeit weiter. Der Promotions- studiengang bietet Studierenden aus aller Welt die Möglichkeit, im Rahmen eines strukturierten Graduiertenprogramms auf dem Gebiet der Sonnensystemforschung zu promovieren.
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MPS-Forscher Christian Renggli erhält eines der begehrten ERC Starting Grants. Der Europäische Forschungsrat fördert damit die Forschungs- gruppe ELMO in den nächsten fünf Jahren mit 1,5 Millionen Euro. Der Göttinger Forscher untersucht das Zusammenspiel früher Magmaozeane und ihrer Atmosphären. Zu Beginn ihrer Entwicklung sind viele Planeten so heiß, dass ihr Gestein schmilzt. Zu diesem Zeitpunkt entstehen die ersten Atmosphären. Dies lässt sich nur im Labor simulieren. mehr
Die europäische Exoplaneten-Mission PLATO, die Ende nächsten Jahres ins All startet, hat einen wichtigen Meilenstein erreicht. Die optische Bank mit ihren 26 Kameras wurde nun in den Reinräumen des Luft- und Raumfahrt- unternehmens OHB System AG in Oberpfaffenhofen montiert. Ein wichtiger Teil des wissenschaftlichen Bodensegments der Mission, das PLATO Data Center, wird derzeit am MPS aufgebaut.
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Kleinste Plasmaströme auf der Sonne treiben sowohl den schnellen als auch den langsamen Sonnenwind an. Das zeigen Daten der Raumsonde Solar Orbiter, die ein Forscherteam unter Leitung des MPS ausgewertet hat. Den Forschenden ist es gelungen, Aufnahmen von Plasmaströmen in koronalen Löchen, dunklen Bereichen in der Atmosphäre der Sonne, in Beziehung zu setzen zu in situ-Messungen des Sonnenwindes.
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Wie entstehen Planeten aus den Scheiben aus Gas und Staub, die um junge Sterne kreisen? Dieser Frage geht Joanna Drążkowska am MPS im Rahmen einer Lise-Meitner-Gruppe der Max-Planck-Gesellschaft nach. Ziel der Forscherin ist es, erstmals die gesamte, Milliarden Jahre überspannende Entwicklung von kleinsten Staubkörnchen bis hin zu riesigen Planeten in einem einheitlichen Modell zu beschreiben und am Computer zu simulieren. mehr
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