Anmeldung zum Zukunftstag am MPS

Für den Zukunftstag 2018 sind leider bereits alle Plätze vergeben. Wir können deshalb für 2018 keine weiteren Anmeldungen annehmen.

Anmeldungen für den Zukunftstag 2019 nehmen wir ab dem 7. Januar 2019 entgegen. Frühere Anmeldungen können leider nicht berücksichtigt werden.

Anmeldungen für den Zukunftstag richten Sie bitte per E-Mail an die Pressestelle des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung unter presseinfo@mps.mpg.de. Hilfreiche Angaben sind Name, Alter und Schule des Kindes sowie eine Telefonnummer.

Kontakt

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Dr. Birgit Krummheuer
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon:+49 551 384 979-462

Mobil: +49 173 395 8625

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Helga Washausen
Sekretärin
Telefon:+49 551 384 979-459

Zukunftstag am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung

Das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung nimmt regelmäßig am deutschlandweiten Zukunftstag teil. Eine begrenzte Anzahl von Schülerinnen und Schülern erhält an diesem Tag einen Einblick in die Werkstätten, Labore und Forschungsthemen des Instituts.

Da die freien Plätze in der Regel rasch vergeben sind, ist eine frühzeitige Anmeldung ratsam. Informationen zur Anmeldung finden Sie in der rechten Spalte.

Rückblick auf den Zukunftstag 2017

Dickflüssig gluckernd fließt das Silikonöl in die Schale. Die Schülerinnen und Schüler beugen sich neugierig darüber und warten, bis die Heizplatte darunter Schale und Inhalt erhitzt. Ein, zwei Minuten – und schon bildet sich im Silikonöl ein unverwechselbares Muster aus.

Mit diesem und weiteren Experimenten spürten 46 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 11 bis 15 Jahren beim Zukunftstag am 27. April den Geheimnissen unserer Sonne und ferner Exoplaneten nach. Im Versuch mit dem Silikonöl etwa ließ sich eindrucksvoll die so genannte Granulation, das typische Muster der Sonnenoberfläche, nachstellen. Wie im Experiment steigt auch in der Sonne heißes Material aus der Tiefe auf, kühlt ab und sinkt wieder hinab. Zudem erfuhren die Nachwuchsforscherinnen und -forscher welche Information im Sonnenlicht steckt und wie sich Planeten, die um ferne Sterne kreisen, ausfindig machen lassen.

Auch deutlich Irdischeres stand auf dem Programm. In der Feinmechanikwerkstatt und im Elektroniklabor durften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst Hand anlegen: etwa ein Mühlespiel aus einem Plexiglasblock fräsen oder ihren Namen aus winzigen Widerständen zusammenlöten.

Im zweiten Teil des Programms entführte Nathalie Themessl, eine Doktorandin am Institut, in den Weltraum. Die Wissenschaftlerin berichtete nicht nur von ihrem eigenen Werdegang, sondern auch von ihrem aktuellen Forschungsprojekt, in dem sie das Alter und weitere Eigenschaften ferner Sterne bestimmt. Mit unzähligen Fragen bestürmten die Schülerinnen und Schüler die Forscherin: Wie kalt ist es auf dem Mars? Was ist eine Super-Erde? Und werden wir jemals zu anderen Sternen reisen können? Nicht alles ließ sich beantworten. Zum Glück bleibt noch genug Arbeit für künftige Forschergenerationen.

Bildergalerie "Zukunftstag 2017"

Rückblick auf den Zukunftstag 2016

Auch 2016 öffneten die Werkstätten und Labore des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS) im Rahmen des Zukunftstages wieder ihre Türen für Schülerinnen und Schüler. Diesmal konnte mit einem am Boden gebliebenen Ersatzteil des Kometenlanders „Philae“ experimentiert werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernten dabei, wie die Zusammensetzung von Kometenstaub gemessen wird. Zusätzlich zum Kometenstaub stand aber auch deutlich Irdischeres auf dem Programm: Die Schülerinnen und Schüler durften die institutseigene Feinmechanikwerkstatt und das Elektroniklabor besuchen und versuchten sich im Fräsen, Bohren und Löten. Weitere Höhepunkte waren eine Tour durch das Rechenzentrum, sowie Experimente mit Vakuum-Pumpe und flüssigem Stickstoff, bei denen gefrorene Rosen wie Glas zersprangen und Schaumküsse explodierten. Zum Abschluss berichtete eine MPS-Ingenieurin über ihr Studium und ihren Arbeitsalltag

 
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