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Dr.  Birgit Krummheuer
Dr. Birgit Krummheuer
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Vortragsreihe "Sehnsuchtsplanet Mars"

Bitte beachten Sie: Der letzte Vortrag in unserer öffentlichen Vortragsreihe am Donnerstag, 6. Dezember 2018, musste aus gesundheitlichen Gründen leider ausfallen.

Falls es einen Nachholtermin im neuen Jahr gibt, informieren wir rechtzeitig an dieser Stelle.

Erich-Regener-Vortragsreihe

Von 1998 bis 2013 fanden am Institut in Katlenburg-Lindau in unregelmäßiger Folge populärwissenschaftliche Vorträge, die Erich-Regener-Vorträge, statt. Benannt war die Vortragsreihe nach Erich Regener, einem der Institutsgründer.

Erich Regener (1881 - 1955), dessen Namen die Vortragsreihe trägt, war Physikprofessor an der Landwirtschaftlichen Hochschule Berlin und an der Technischen Hochschule Stuttgart.

Seit 1938 leitete er in Friedrichshafen am Bodensee die "Forschungsstelle für Physik der Stratosphäre in der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft". Aus der Forschungsstelle entstand 1952 in Weissenau bei Ravensburg ein Max-Planck-Institut, das nach Regeners Tod nach Südniedersachsen verlagert wurde und eine der beiden Wurzeln des heutigen MPS bildet.

Regeners Interessen galten insbesondere der kosmischen Strahlung und dem Ozon der Stratosphäre. Seit 1942 entwickelte er zur Erforschung der hohen Atmosphäre erstmals eine wissenschaftliche Nutzlast für eine Rakete, die zwar noch in Peenemünde in die Spitze einer A4-(V2-)Rakete eingebaut, in den Wirren des endenden Krieges aber nicht mehr gestartet wurde.

Öffentliche Vorträge und Veranstaltungen

Nacht des Wissens 2019: Riesiger Andrang und Festivalstimmung am MPS

Leuchtende Augen, neugierige Fragen und viele, viele Hände, die mitexperimentieren – die Nacht des Wissens am 26. Januar 2019 am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) war ein voller Erfolg. Zusammen mit den Max-Planck-Instituten für biophysikalische Chemie, für Dynamik und Selbstorganisation und für experimentelle Medizin war dort die gesamte Bandbreite der naturwissenschaftlichen Max-Planck-Forschung in Göttingen zu erleben – vom Nanokosmos einzelner Zellen bis zu den Weiten des Weltalls. Knapp 9300 Besucherinnen und Besucher nutzen die Nacht unter anderem, um per Virtual Reality durchs Weltall zu fliegen, einen lebensgroßen Mars-Rover zu bestaunen, einen ungewohnten Blick auf die Sonne zu werfen oder schlaue Schleimpilze, müde Würmer und winzige Nanopartikel aus nächster Nähe kennenzulernen.
Bis spät in der Nacht war der Andrang am MPS riesig. Bild vergrößern
Bis spät in der Nacht war der Andrang am MPS riesig.

„Wir sind begeistert, wie groß das Interesse der Göttingerinnen und Göttinger an unserer Forschung ist“, bilanziert Prof. Dr. Laurent Gizon, Geschäftsführender Direktor des MPS. „Längst sind wir nicht mehr die „Neulinge“ am Nordcampus; das Interesse der Besucherinnen und Besucher ist offenbar von Dauer“, fügt er hinzu.

Neugierige Fragen gab es unter anderem beim Rotationsexperiment: einem großen, sich drehenden Behälter mit Wasser. Aus Lebensmittelfarbe ließen sich beeindruckende Wirbel erzeugen – ähnlich wie etwa die Stürme auf dem Jupiter.                              Bild vergrößern
Neugierige Fragen gab es unter anderem beim Rotationsexperiment: einem großen, sich drehenden Behälter mit Wasser. Aus Lebensmittelfarbe ließen sich beeindruckende Wirbel erzeugen – ähnlich wie etwa die Stürme auf dem Jupiter.                             

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Neben Vorträgen, Laborführungen und Experimenten waren besonders die Angebote für die Jüngsten gefragt. Während die MPS-Doktorandinnen und -Doktoranden in kurzweiligen Mitmach-Shows unter anderem den Lauf der Planetenbahnen und die Ausstattung von Raumsonden veranschaulichten, ging es beispielsweise beim MPI für biophysikalische Chemie zuckersüß zu: Auf runden Keksen konnten die jüngsten Nachwuchsforscherinnen und -forscher mit Zuckerguss und Streuseln die Vorgänge bei der Teilung einer Eizelle selbst „nachbauen“.

 
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