Planet kreist um einen Stern, der einen gewaltigen Strahlungsausbruch zeigt

MICS: Magnetische Wechselwirkungen in Systemen mit (Sub)Stellaren Begleitern

Max-Planck-Forschungsgruppe 

Sterne sind keine isolierten Objekte. Ob von Planeten umkreist oder in Doppelsternsystemen gebunden, interagieren sie magnetisch mit ihren Begleitern auf eine Weise, die die stellare Aktivität prägt, den atmosphärischen Massenverlust antreibt und darüber entscheidet, ob Planeten über Milliarden von Jahren bewohnbar bleiben können.

Wir untersuchen diese magnetischen Wechselwirkungen bei einer Vielzahl von Stern- und Begleitertypen - von heißen Neptunen um aktive Sterne bis hin zu Braunen Zwerg- und Doppelsternsystemen - anhand von Beobachtungen aus weltraum- und bodengestützten photometrischen und spektroskopischen Instrumenten. Ein zentraler Schwerpunkt unserer Arbeit sind stellare Flares: energiereiche Eruptionen, die den magnetischen Zustand des Sterns widerspiegeln und in manchen Fällen den magnetischen Einfluss eines nahen Begleiters enthüllen.

Besonders gespannt schauen wir auf die bevorstehende PLATO-Mission der ESA: Ihre beispiellose photometrische Präzision und langen Beobachtungsintervalle werden es uns ermöglichen, stellare Magnetaktivität und Stern-Planet-Wechselwirkungen in Exoplanetensystemen mit gut charakterisierten Zentralsternen zu untersuchen.

 

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